David Jahn fährt für KÜS Team 75 Bernhard
David Jahn fährt für KÜS Team 75 Bernhard

Altbekannter Neuzugang: David Jahn kehrt in dieser Saison im ADAC GT Masters zum KÜS Team 75 Bernhard zurück. Der gebürtige Speyerer fuhr bereits 2016 für die Mannschaft aus dem pfälzischen Landstuhl. Mit großem Erfolg: Am Ende der Saison standen vier Siege und Platz zwei in der Fahrerwertung zu Buche. Im vergangenen Jahr pilotierte Jahn die Corvette C7 GT3-R von RWT Racing und belegte zusammen mit Teamkollege Sven Barth den siebten Gesamtrang.

Jahn wird sich in dieser Saison das Cockpit mit ADAC GT Masters-Neuling Jannes Fittje teilen. "Ich freue mich natürlich auf die Saison und vor allem darauf, wieder beim KÜS Team75 Bernhard zu sein", sagt der Pilot aus Leipzig. "Das ist schön, wir waren ja sehr erfolgreich zusammen. Ich freue mich auch sehr auf den neuen Porsche 911 GT3 R. Den bin ich erst einmal gefahren und kann ihn jetzt ausgiebig testen. Auf meinen neuen Teamkollegen freue ich mich ebenfalls. Ich kenne ihn zwar noch nicht persönlich, aber ich bin sicher, dass wir gut zusammenarbeiten werden."Teamchef Timo Bernhard erklärt: "Auch wenn es später ist als geplant, freuen wir uns, in die Saison 2020 des ADAC GT Masters starten zu können. Das ganze Team fühlt sich gut vorbereitet und fiebert dem ersten Rennwochenende entgegen. In der Startnummer 18 fahren Jannes Fittje und David Jahn. Eine starke Kombination!" Im Schwesterauto mit der Startnummer 17 starten Porsche-Werksfahrerin Simona de Silvestro und Ex-Porsche-Junior Klaus Bachler. "Wir sind mit beiden Autos stark besetzt", so Bernhard.

GRT Grasser mit zwei Lamborghini-Werksfahrern
GRT Grasser mit zwei Lamborghini-Werksfahrern

Französisch-spanisches Duo soll im Lamborghini Huracán GT3 Evo des GRT Grasser Racing Team um Titel kämpfen. Franck Perera und Albert Costa werden Nachfolger von Mirko Bortolotti und Christian Engelhart im Fahrzeug mit der Startnummer 63, die im Vorjahr drei Siege und den Vizetitel einfuhren. Während Perera das Team und die Serie schon kennt - der ehemalige Toyota-Formel-1-Testfahrer gewann in der "Liga der Supersportwagen" bereits Rennen und holte Pole-Positions - ist sie für seinen spanischen Teamkollegen, von zwei Gaststarts 2017 abgesehen, Neuland.

"Es ist wichtig, dass wir von Anfang an vorn dabei sind", so Perera. "Im ADAC GT Masters darf man keine Zeit verlieren. Denn die Konkurrenz wird von Jahr zu Jahr härter. Daher ist es gut, dass sowohl das Team als auch ich schon viel Erfahrung in der Serie gesammelt haben. Das wird es für Albert einfacher machen, sich auf das ADAC GT Masters einzustellen und schnell zu lernen. Ich habe ihn schon bei den 24 Stunden von Daytona kennengelernt und wir haben uns auf Anhieb gut verstanden. Wir werden ein gutes Team bilden." Perera ist daher zuversichtlich für die Saison: "Ich hatte 2019 schon ein gutes Jahr mit Rolf Ineichen und war im Qualifying fast immer auf den vorderen Plätzen. Lamborghini hat mit der Evo-Version des Huracán GT3 wirklich einen großen Schritt gemacht. Das hat man vergangenes Jahr schon gut sehen können, denn das Auto war überall schnell. Das Ziel kann daher nur der Titel sein. Aber wir wissen natürlich, wie schwierig das ADAC GT Masters ist." 

Teamkollege Costa ist sich dieser Herausforderung ebenfalls bewusst. 2018 konnte er als Vertretung für den verletzten Daniel Keilwitz auf dem Nürburgring zusammen mit dem späteren Meister Jules Gounon in der Callaway-Corvette schon einen ersten Eindruck vom ADAC GT Masters gewinnen: "Ich habe damals schon festgestellt, wie hart umkämpft die Serie ist. Jetzt freue ich mich, als Lamborghini-Werksfahrer eine komplette Saison zu fahren. Ich bin sehr aufgeregt, denn das ADAC GT Masters ist eine der besten Rennserien weltweit." Von seinem neuen Team ist der 30-Jährige begeistert: "Grasser ist eine absolute Top-Mannschaft. Ich bin bereits bei den 24 Stunden von Daytona mit Franck für Grasser gefahren. Das wird mir sicher helfen, denn vieles ist für mich neu. So kenne ich mit dem Lausitzring, dem Sachsenring, Zandvoort und Oschersleben vier Strecken noch nicht. Ich werde mich auch im Rennsimulator auf die neuen Strecken vorbereiten. Sicher werde ich auch etwas von meinen Erfahrungen aus 2017 profitieren können. Ich kenne den Ablauf eines Wochenendes und weiß, welche Unterscheide es zu meinen bisherigen Rennserien gibt."

Dass Costa nun in die großen Fußstapfen der langjährigen Grasser-Fahrer Bortolotti und Engelhart tritt, beunruhigt ihn nicht: "Ich freue mich, dass etwas Druck da ist. Damit kann ich gut umgehen. Ich bin sehr glücklich in dieser Position zu sein, denn es ist für jeden Fahrer ein Traum, für ein so starkes Team und mit einem so tollen Auto fahren zu dürfen. Ich bin daher sogar eher entspannt, denn ich weiß, dass ich die Werkzeuge habe, um erfolgreich zu sein." Neben dem Huracán GT3 Evo für Perera und Costa setzt das GRT Grasser Racing Team zwei weitere italienische GT3-Sportwagen ein. Diese werden von den Paarungen Niels Lagrange/Clemens Schmid und Steijn Schothorst/Tim Zimmermann pilotiert.

ADAC GT Masters-Teams nehmen Testbetrieb auf
ADAC GT Masters-Teams nehmen Testbetrieb auf

Nach der Lockerung der Corona-Schutzmaßnahmen absolvieren Teams des ADAC GT Masters einen ersten Test auf dem Lausitzring. Auf der Rennstrecke in Brandenburg nahmen unter strengen Auflagen und Hygienevorschriften mit T3 Motorsport, der sächsische Rennstall hatte den Test auch organisiert, und Land-Motorsport zwei Teams ihre Vorbereitung auf die kommende Saison wieder auf. Beide Mannschaften traten dabei mit ihren Audi R8 LMS an und drehten sowohl am Donnerstag als auch am Freitag fleißig Runden. Auch mehrere Teilnehmer aus der ADAC GT4 Germany waren im Einsatz.

Marciello: Beste Voraussetzungen für starkes Jahr
Marciello: Beste Voraussetzungen für starkes Jahr

Er gilt als einer der erfolgreichsten GT3-Piloten der vergangenen Jahre: Nun bestreitet Raffaele Marciello seine erste Saison im ADAC GT Masters. Der 25 Jahre alte Mercedes-AMG-Werksfahrer teilt sich bei HTP-Winward Motorsport einen Mercedes-AMG GT3 mit dem Deutschbriten Philip Ellis. Marciello kommt mit großen Vorschusslorbeeren in die "Liga der Supersportwagen". Er war Formel-3-Europameister, fuhr Formel-1-Tests für Ferrari und Sauber, gewann Rennen in der GP2-Serie und siegte Ende 2019 in Macau beim FIA GT World Cup, der inoffiziellen GT3-WM. Die Erwartungen sind daher hoch – doch der Italiener setzt sich nicht unter Druck: "Natürlich werden gute Ergebnisse erwartet", sagt "Lello". "Aber ich möchte in den stärksten GT3-Rennserien gewinnen, daher bin ich mit der aktuellen Situation sehr zufrieden. Positiver Druck ist immer gut. Ich weiß, was ich kann, und was mein Teamkollege und mein Team können. Man hat nur Druck, wenn man sich unmögliche Ziele setzt. Ich sehe keinen Grund, warum wir nicht erfolgreich sein sollten. Wir müssen uns auf unseren Job konzentrieren, dann sollten auch die Ergebnisse kommen. HTP-Winward ist eines der besten und erfolgreichsten Mercedes-AMG-Teams überhaupt. Daher freue ich mich sehr darauf, für die Mannschaft fahren zu können. Mein ehemaliger Teamkollege Christian Hohenadel wird jetzt mein Teamchef sein. Das wird sicher viel Spaß machen."

Marciello, der am liebsten an jedem Wochenende Rennen fahren würde und von Starts bei der Rallye Dakar und beim "Indy 500" träumt ("Ich bin total Motorsport-verrückt") weiß jedoch um die hohe Leistungsdichte des ADAC GT Masters. "Das Niveau ist sehr hoch. Ich mag das Sprintformat, und hier zählt die Serie sicherlich zu den beiden stärksten weltweit. Daher wollte ich schon immer im ADAC GT Masters fahren. In diesem Jahr bekam ich die Gelegenheit und habe sie sofort angenommen." 

Einen ersten Eindruck von der "Liga der Supersportwagen" bekam der in Lugano lebende Rennfahrer bereits 2018, als er als Gaststarter zwei Rennwochenenden absolvierte und dabei in Zandvoort zusammen mit Patrick Assenheimer auf das Podium fuhr. "Mich haben schon damals die engen Zweikämpfe beeindruckt. Man muss sehr clever fahren, damit man an jedem Wochenende das Maximum herausholt. Wenn man einen unnötigen Fehler macht, fällt man weit zurück. Es kommt daher nicht nur auf den reinen Speed an. Um am Ende erfolgreich zu sein, muss man immer so viele Punkte wie möglich sammeln."

Mit Philip Ellis hat Marciello einen Teamkollegen, der bereits einen Sieg im ADAC GT Masters eingefahren hat. Der 28-Jährige freut sich auf den Italiener: "Raffaele ist einer der stärksten GT3-Fahrer überhaupt. Er ist schnell, konstant und macht wenige Fehler. Ich bin daher guter Dinge. Wir wollen angreifen und um den Titel kämpfen. Unser Team ist auch mit dem Schwesterauto von Maximilian Götz und Indy Dontje sehr gut aufgestellt. Wir haben zwei heiße Eisen im Feuer." Ellis hofft, sich von seinem Partner einiges abschauen zu können: "Meine Situation hat sich im Vergleich zum Vorjahr komplett gedreht. 2019 war ich im Auto der erfahrenere Pilot und mein damaliger Teamkollege Fabian Vettel der Rookie. Nun möchte ich von Raffaele lernen und einen großen Schritt nach vorn machen. Aber ich denke, er kann auch von mir profitieren. Wir werden uns gegenseitig pushen." Marciello sieht es ähnlich: "Wir sind eine wirklich gute Kombination. Philip war immer schnell. Nun hat er erstmals eine absolute Topausgangslage. Daher wird es ein Schlüsseljahr für ihn. Wir werden uns gegenseitig antreiben und dann sollten wir auch vorn dabei sein."

Kennengelernt haben sich Marciello und Ellis bereits vor zwei Jahren: "Wir haben damals zusammen das Nordschleifen-Permit gemacht und uns einen Toyota geteilt. Wir wollten natürlich herausfinden, wer schneller ist, aber am Ende waren die Zeiten nahezu gleich", erinnert sich Ellis. Nun werden sich die beiden Fahrer erneut ein Fahrzeug teilen – diesmal wird dabei jedoch das Teamwork im Mittelpunkt stehen.

MRS GT-Racing komplettiert Fahreraufgebot
MRS GT-Racing komplettiert Fahreraufgebot

Jens Klingmann startet gemeinsam mit ADAC GT4 Germany-Aufsteiger Marius Zug im BMW M6 GT3 von MRS GT-Racing. Das Fahrerduo von MRS GT-Racing ist komplett: Den BMW M6 GT3 steuern in diesen Jahr BMW-Werksfahrer Jens Klingmann und ADAC GT4 Germany-Aufsteiger Marius Zug. Klingmann startet bereits in der dritten Saison in Folge für das Team aus Lonsee und siegte im vergangenen Jahr am Red Bull Ring. ADAC Stiftung Sport-Förderpilot Zug steigt nach dem Junior-Titel in der ADAC GT4 Germany im BMW M4 GT4 in das ADAC GT Masters auf. Der erst 17-jährige Zug zählt in diesem Jahr zu den jüngsten Fahrern im ADAC GT Masters. Mit dem Duo Klingmann und Zug startet MRS in die neunte volle Saison im ADAC GT Masters.

Karsten Molitor (Teamchef): "Wir freuen uns sehr, dass wir ein solch erfolgversprechendes Paket auch für die aktuelle Saison schnüren konnten. Nachdem wir im letzten Jahr hier und dort unser Potential zeigen konnten, gilt es nun diesen Schwung mitzunehmen um nachhaltig an der Spitze kämpfen. Wir wissen, dass es in der ADAC GT Masters sehr schwer ist konstant um die vorderen Ränge zu fahren, freuen uns aber zugleich auf diese große Herausforderung. Um dieses Ziel zu erreichen ist Jens Klingmann ein wichtiger Bestandteil unseres Teams, er verfügt neben seiner Grundschnelligkeit über die meiste Erfahrung im BMW M6. Zu dieser Erfahrung drängt sich die Kombination mit einem jungen Heißsporn geradezu auf. Marius Zug ist uns bereits letzte Saison in der ADAC GT4 Serie aufgefallen, in der wir ja ebenfalls mit zwei BMW M4 am Start waren. Dazu kamen dann noch ein paar Tests auf unserem BMW M6 am Saisonende und nicht zuletzt auch unser Gasteinsatz in der italienischen GT Meisterschaft, bei der Marius wieder an der Seite von Piana glänzte. Wir sind sehr froh über unsere Neuverpflichtung und wissen das Vertrauen in unser Team, gerade in Zeiten wie diesen, sehr zu schätzen." 

Marius Zug: "Es ist sehr aufregend für mich nach nur einem Jahr ADAC GT4 Germany und dem Junior Titel direkt eine Stufe höher zu steigen. Ich freue mich riesig, die Gelegenheit zu bekommen für das Team MRS GT-Racing in der ADAC GT Masters antreten zu dürfen. Bereits beim Test dieses Jahr im Februar in Portimao habe ich mich im BMW M6 GT3 auf Anhieb sehr wohl gefühlt. Das Auto fährt sich richtig gut und macht viel Spaß. Genau wie das Arbeiten mit dem Team rund um Karsten Molitor. Zudem habe ich mit BMW Werksfahrer Jens Klingmann einen top erfahrenen Teamkollegen an meiner Seite. Von ihm kann und will ich viel lernen, denn das und bester BMW zu werden müssen die beiden Ziele für mich in der Saison 2020 sein. Wenn wir hier und da noch aufs Podest fahren, dagegen habe ich natürlich auch nichts."
Saison 2020 startet auf dem Lausitzring
Saison 2020 startet auf dem Lausitzring

Saisonstart des ADAC GT Masters 2020 vom 31. Juli bis 2. August auf dem Lausitzring. Detailliertes Hygienekonzept zum Schutz aller Beteiligten entwickelt. Das ADAC GT Masters startet auf dem Lausitzring in die Saison 2020: Vom 31. Juli bis 2. August findet die erste von unverändert sieben geplanten Veranstaltungen auf der Rennstrecke in Brandenburg statt. Die Rennen auf dem Lausitzring sowie alle weiteren diesjährigen Veranstaltungen finden unter strengen Abstands- und Hygieneauflagen nach einem vom ADAC gemeinsam mit den Veranstaltern und Rennstreckenbetreibern entwickelten Hygienekonzept statt, das aktuell mit den zuständigen Behörden in der Genehmigungsphase ist. Der Saisonstart auf dem Lausitzring ersetzt das Rennwochenende in Most. Aufgrund weiterhin bestehender Reiserestriktionen haben sich der ADAC und die Rennstrecke Most als Veranstalter gemeinsam dazu entschieden, in diesem Jahr auf das Gastspiel in Tschechien zu verzichten. Der ADAC stellte den angepassten Kalender am Sonntag in der Online-Talkshow "PS on Air - Der Ravenol ADAC GT Masters-Talk vor".

Das Finale der Saison 2020 findet vom 6. bis 8. November in der Motorsport Arena Oschersleben statt. Mit dem angepassten Termin für die Rennen in der Magdeburger Börde vermeidet das ADAC GT Masters eine Terminüberschneidung mit den 24h von Spa. Eine Woche vor dem Finale finden die Rennen auf dem Circuit Zandvoort in den Niederlanden vom 30. Oktober bis 1. November statt, da aufgrund eines Veranstaltungsverbots in den Niederlanden bis Ende August zuvor keine Veranstaltungen durchgeführt werden dürfen. Bereits gekaufte Tickets bleiben für die neuen Termine gültig. Die Termine der Rennen auf dem Nürburgring, Hockenheimring, Sachsenring und dem Red Bull Ring bleiben unverändert. 

Der Kartenvorverkauf bleibt für die Rennen auf dem Lausitzring vorerst geschlossen. Für das Rennen auf dem Nürburgring, das unter das aktuell geltende Verbot von Großveranstaltungen fällt, prüft der ADAC gemeinsam mit dem Nürburgring, ob und unter welchen Bedingungen Fans die Chancen haben, die Rennen live an der Strecke zu verfolgen. Alle über den ADAC GT Masters-Ticketpartner Etix gekauften Tickets für das Rennen in Most werden in den kommenden Tagen automatisch zurückerstattet. Ticketinhaber, die von einer Terminverschiebung betroffen sind, und ihre Tickets umtauschen oder zurückgegeben wollen, wenden sich an ihre entsprechende Vorverkaufsstelle.

Die ADAC TCR Germany fährt bei allen sieben Rennwochenenden im Rahmenprogramm des ADAC GT Masters. Ab dem Rennen auf dem Nürburgring ist die ADAC GT4 Germany bei allen Veranstaltungen mit dabei. Die ADAC Formel 4 startet gemeinsam mit dem ADAC GT Masters auf dem Lausitzring in die Saison und ist bei allen Rennen mit Ausnahme des Sachsenrings im Rahmenprogramm unterwegs. Bei welchen ADAC GT Masters-Rennwochenenden der Porsche Carrera Cup Deutschland startet, wird in Kürze bestätigt.

Die aktuelle Folge von PS on Air - Der Ravenol ADAC GT Masters-Talk gibt es online unter dem folgendem Link: https://youtu.be/vKUfPHgiXJ8

Termine ADAC GT Masters 2020, vorbehaltlich behördlicher Genehmigungen

31.07. - 02.08.2020 Lausitzring
14.08. - 16.08.2020 Nürburgring
18.09. - 20.09.2020 Hockenheim
02.10. - 04.10.2020 Sachsenring
16.10. - 18.10.2020 Red Bull Ring (A)
30.10. - 01.11.2020 Circuit Zandvoort (NL)
06.11. - 08.11.2020 Motorsport Arena Oschersleben

SSR Performance: Startklar für erste Saison
SSR Performance: Startklar für erste Saison

Rennstall setzt mit Unterstützung von Manthey-Racing einen Porsche 911 GT3-R ein: Team aus München absolvierte 2019 Gaststart in Hockenheim. Neuzugang im ADAC GT Masters: Nach einem vielversprechenden Gaststart im vergangenen Jahr in Hockenheim bestreitet SSR Performance 2020 seine erste komplette Saison in der „Liga der Supersportwagen“. Der Rennstall aus München präsentierte in der Online-Livetalkshow PS on Air – Der Ravenol ADAC GT Masters-Talk mit dem letztjährigen Meisterschaftszweiten Christian Engelhart (33/Starnberg) und Serienrückkehrer Michael Ammermüller (34/Rotthalmünster) nicht nur sein erfahrenes Fahrerduo, sondern auch das Design seines Porsche 911 GT3 R.

Die SSR Performance GmbH wurde von einem Auto- und Motorsport-Begeisterten gegründet. Für den exklusiven Auto-Veredelungsbetrieb hat das Jahr 2020 eine besondere Bedeutung: Nach dem Umzug in ein neues High Performance Automotive Center im Norden Münchens, das über sechs Stockwerke und rund 10.000 Quadratmeter Nutzfläche verfügt, absolviert der Rennstall 2020 erstmals alle Rennen des ADAC GT Masters. Stefan Schlund, Geschäftsführer der SSR Performance GmbH, betont: „Für uns bietet die anspruchsvolle Rennserie eine hervorragende Bühne, um unsere Kompetenz im Motorsport und dem daraus abgeleiteten Sportwagen-Sektor unter Beweis zu stellen.“ 

Mit Christian Engelhart und Michael Ammermüller hat das Team zwei Fahrer in seinen Reihen, die bereits zahlreiche Erfolge im ADAC GT Masters und im GT-Sport eingefahren haben. Engelhart wurde 2019 Vizemeister in der „Liga der Supersportwagen“ und ist dort mit insgesamt zwölf Siegen der zweiterfolgreichste Pilot der Serienhistorie. Teamkollege Ammermüller schaffte zuletzt den Titel-Hattrick im Porsche Supercup und kehrt erstmals seit 2017 in das ADAC GT Masters zurück. Dort hat der Niederbayer bisher zwei Siege eingefahren. Michael Cap, Leiter Motorsport bei SSR, sagt: „Wir sind glücklich, dass wir mit Michael Ammermüller und Christian Engelhart zwei extrem schnelle und erfahrene GT-Spezialisten verpflichten konnten.“

In seiner ersten Saison im ADAC GT Masters wird das junge Team von SSR Performance von den erfahrenen Spezialisten von Manthey-Racing unterstützt.

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News - Bergrennen

Der KW Berg-Cup in Mickhausen: Gelungenes Finale in den Stauden

Die Auflage 2017 – von der alle Freunde des Bergrennsports inständig hoffen, dass sie nicht zur „Final Edition“ wird – war sicher eine der besten der letzten Jahre. Auch Petrus spielte diesmal zumindest einigermaßen mit. Am Trainingssamstag verwöhnte er sogar mit sehr annehmbarem Herbstwetter, ließ es danach allerdings nachtsüber regnen. Das hörte zwar am Sonntagvormittag auf, aber in den Waldpassagen blieb die 2,2-Kilometer-Strecke tückisch feucht, stellte dadurch höchste Anforderungen an die Pilotinnen und Piloten des „Int. 37. ADAC Bergrennen Mickhausen“. 174 davon nahmen die drei Übungsdurchgänge programmgemäß um Punkt 09:30 Uhr in Angriff. Kurz vor halbsieben tauchten die letzten Autos abends wieder ins Fahrerlager ein. Am Sonntag wurde eine Stunde früher aufgerufen und begonnen. Viele rechneten mit einer stark von Unterbrechungen geprägten ersten Auffahrt. Ganz gemäß der Faustformel: „Wird nur auf trockener Piste trainiert und das Rennen startet nass, so sind häufige Ausrutscher vorprogrammiert.“ Dies traf in Mickhausen zum Glück nicht zu. Hier hat wahrscheinlich der Wertungsmodus geholfen. Der vorsah, nur die zwei besten von drei Heats zum Schlussresultat zu addieren. Da für den weiteren Verlauf des Sonntags Wetterbesserung in Aussicht gestellt war, hielt sich die Angriffslust im ersten Run in Grenzen. Erst ab dem Zweiten wurde die vornehme Zurückhaltung abgelegt, was vermehrte Vorfälle nach sich zog. Die aber allesamt glücklicherweise glimpflich verliefen. Bevor wir uns jetzt gleich das Geschehen im Einzelnen betrachten muss unbedingt noch erwähnt werden, dass Mickhausen 2017 wirklich ein würdiger Abschluss der 30. KW Berg-Cup Saison war. Mit einem tollen internationalen Fahrerfeld, das einerseits durch das Top-Prädikat „Int. FIA Hill Climb Cup“ angelockt worden war, andererseits durch den guten Ruf der Veranstaltung des ASC Bobingen. Die für die herzliche Aufnahme des Berg-Trosses im Fahrerlagerort Münster seit jeher bekannt und nicht zuletzt deshalb bei vielen Aktiven echt beliebt ist. Sehr emotional gestaltet sich immer wieder die letzte Talfahrt nach Rennende über die Strecke durch das Spalier der super mitgehenden Fans. Von denen viele auch noch der stimmungsvollen Siegerehrung im Vorstartbereich beiwohnen, die dieses Jahr gegen 19 Uhr beendet war. Der Verlauf eines Rennens mit dem Modus „Zwei aus Drei“ ist schwierig zu schildern. Weil es keine Durchgängigkeit, dafür aber viele Veränderungen gibt. Wie das in den Klassen mit Beteiligung von KW Berg-Cup Aktiven nun genau ausgesehen hat, das wollen wir uns im Folgenden betrachten.

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Der KW Berg-Cup in St. Agatha/A: Flottes Rennen vor vollem Haus

 Die in der Überschrift getroffene Aussage „flottes Rennen“ gilt übrigens nicht nur für die gefahrenen Top-Zeiten, sondern auch für die Abwicklung. Das Team des MSC Rottenegg liefert zum 30. Rennjubiläum eine perfekte Arbeit ab. Ein Traum sind die Probeheats. Sie beginnen am Samstag erst um 12 Uhr, dies aber minutengenau. 182 Fahrzeuge werden dazu aufgerufen, die beiden Auffahrten auf der flüssigen, ultraschnellen 3,2-Kilometer-Strecke von Esthofen hinauf nach St. Agatha sind schon gegen 16:30 Uhr beendet. Traditionell wird in Oberrösterreich der Sonntag mit einem dritten Trainings-Run begonnen. Dieser startet um 8:30 Uhr. Nach einer Stunde und vierzig Minuten sind alle oben. Mein Block, auf dem ich routinemäßig die wichtigsten Vorfälle festhalte, ist so gut wie leer. Nur ein paar Notizen über das Wetter habe ich hin gekritzelt. Trocken steht da, morgens kühl. Am Samstag wärmt die Sonne das Asphaltband etwas auf, am Renntag hält sie sich oft hinter Wolken versteckt. In Anbetracht der hohen Zahl an Teilnehmern wird der Rennbeginn flugs auf 12 Uhr vorgezogen. Ein weiser Beschluss, denn im ersten Race-Heat wird nun merklich hitziger agiert. Was ein Teil der Betonwandelemente und Leitplanken zu spüren bekommt. Aber es bleibt bei glimpflich verlaufenden Einzelfällen, die Blessuren an den Sicherheitseinrichtungen werden schnell behoben. In der zweiten und letzten Bergfahrt haben sich die Gemüter schon wieder beruhigt, gegen 17:15 Uhr schließt die Startnummer 1, Christian Merli im Osella FA30, mit dem neuen Streckenrekord von 1:02,129 das EXCAPE Autobergrennen Esthofen – St. Agatha spektakulär und würdig zugleich ab.

Wie immer ist die Rückführung ein letztes Highlight, denn Fans und Rennautos teilen sich dabei diszipliniert die Straße. Und begeisterte Zuschauer hatte es auch in 2017 an beiden Tagen reichlich. Ganz genauso wie aktive KW Berg-Cup’ler. 48 davon haben sich an der Reise nach St. Agatha beteiligt. Das ist mehr als ein Viertel des imposanten Gesamtfeldes. Wie es den Einzelnen in unserem rot-weiß-roten Nachbarland ergangen ist, das wollen wir uns nun gemeinsam Klasse für Klasse ansehen.

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Der KW Berg-Cup in Unterfranken: Runde 50. Auflage des Klassikers

Zum runden Geburtstag ein rundum gelungenes Rennen, besser hätte es für den GAMSC Würzburg am letzten Wochenende gar nicht laufen können. Eine nasse Fahrbahn gab es nur am Trainingssamstag bis gegen Mittag, der Sonntag bot dann echt annehmbares Wetter. Zwar etwas kühl, in der Tendenz aber eher freundlich. An beiden Tagen schaffte die Mannschaft rund um Peter Thumbeck einen pünktlichen Beginn, legte damit den Grundstein dazu, dass alle drei pro Tag geplanten Läufe auf der 3,05-Kilometer-Strecke durchgezogen werden konnten. Trotz der insgesamt 181 teilnehmenden Autos, von denen 47 in der angegliederten Gleichmäßigkeitsprüfung starteten, lag der Schluss des Fahrbetriebes jeweils kurz vor 17:30 Uhr. Die Feiern zum „Fünfzigsten“ beschränkten sich auf den Samstagabend. Im Festzelt, das sehr gut besucht war, erlebten die Gäste ein buntes Programm, zu dem die Eichenbühler Vereine verschiedene attraktive Einlagen beisteuerten. Besonders interessant war für alle Freunde des Bergrennsports sicher der Beitrag der Feuerwehr, an dem Nils Abb federführend mitgearbeitet hatte. In einer gut inszenierten Multimediashow ließ dieser 50 Jahre Bergrennen Unterfranken Revue passieren, wobei die gezeigten Bilder bei vielen Besuchern Erinnerungen auffrischten und Emotionen auslösten. Und damit zurück aus dem Festzelt an die Rennstrecke. Wie immer steigen wir mit dem NSU-Bergpokal, für den Unterfranken der vorletzte Lauf des Jahres war, in die Berichterstattung ein. Elf der luftgekühlten Heckmotorfahrzeuge nahmen daran teil. Der Übungssamstag bot wenig Überraschendes. Jörg Davidovic ließ sich die beste Zeit gutschreiben. Karsten Steinert folgte als Zweiter, dahinter bezog Gaststarter Andreas Reich Position drei. Ihm folgten, eng zusammenliegend, Thomas Krystofiak (TP4) und Uwe Schindler als Fünfter. Der Renntag zeichnete dann ab Platz zwei ein etwas anderes Bild. Uwe Schindler fuhr im ersten Heat auf die Drei vor, setzte sich vor Thomas Krystofiak (P4) und Andreas Reich (P5). Der Letztgenannte hatte in der zweiten Auffahrt ein Problem, vollendete diese nicht. Seinen fünften Rang übernahm Mike Vogel. Vor ihm hatte sich nichts geändert, allerdings war Thomas Krystofiak weiterhin nahe an Uwe Schindler dran. Im dritten und letzten Run schaffte der sehr gleichmäßig agierende Thomas Krystofiak noch die Wende, zog um 0,459 Sekunden an Uwe Schindler vorbei. Der Endstand: Klassensieg für Jörg Davidovic vor Karsten Steinert (P2) und Thomas Krystofiak als Drittem. Uwe Schindler beendet das Rennen auf der Vier, Fünfter ist Mike Vogel.

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News - Rundstrecke

Dorian Boccolacci: 'Ich will Werksfahrer werden'

Von der Formel 2 in das ADAC GT Masters: Dorian Boccolacci hat im GT3-Sport ein festes Ziel vor Augen. Wie die meisten jungen Rennfahrer träumte der 21-Jährige lange von der Formel 1. Er holte zahlreiche Titel im Kartsport, gewann Rennen in der Formel Renault und in der GP3-Serie und fuhr 2019 beim Formel-2-Rennen in Monaco auf den vierten Platz – persönlicher Höhepunkt seiner bisherigen Karriere. "Das war wirklich etwas ganz Besonderes. Ich komme aus der Nähe von Cannes und damit nicht weit von Monaco. Ich habe als Kind dort oft das Formel-1-Rennen gesehen, daher war es wirklich toll. Dort fahren zu können und dann sogar fast auf das Podium zu kommen, war sensationell." Obwohl er nur noch wenige Schritte vom großen Traum Grand-Prix-Sport entfernt war, entschied er sich im Laufe der vergangenen Saison, einen neuen Karriereweg einzuschlagen. "Eine Chance in der Formel 1 zu bekommen ist sehr schwierig. Mein Ziel ist es, Werksfahrer zu werden und den Motorsport professionell zu betreiben. Ich bin daher im vergangenen Jahr in den GT3-Sport gewechselt, denn dort sind sehr viele Hersteller engagiert."

Nach ersten internationalen Rennen 2019 in einem Audi R8 LMS wechselt Boccolacci nun in das ADAC GT Masters. Für die "Liga der Supersportwagen" sprachen vor allem zwei Gründe: "Zum einen ist das ADAC GT Masters für Hersteller sehr interessant, was man auch daran sieht, wie viele Werksfahrer in der Serie starten. Und zum anderen ist das sportliche Niveau sehr hoch, was natürlich eine tolle Herausforderung ist. Wenn man hier gute Ergebnisse einfährt, hat man die Chance auf einen Platz im Kader eines Herstellers."Der Franzose sieht als Vorbilder seine Landsleute Jules Gounon und Mathieu Jaminet, die nach ihren ADAC GT Masters-Meistertiteln 2017 beziehungsweise 2018 bei Bentley und Porsche Werksverträge bekamen. "Es wäre toll, wenn ich diese Serie fortsetzen könnte. Das ist das Ziel", hofft Boccolacci. Mit dem zweimaligen Le-Mans-Sieger Romain Dumas gibt es einen weiteren Franzosen, dem Boccolacci nacheifert: "Ich möchte ebenfalls in möglichst vielen verschiedenen Motorsportdisziplinen fahren. Denn davon kann ich fahrerisch nur profitieren", ist er sich sicher. Dass er es auch abseits der asphaltierten Rundstrecke kann, hat er bereits eindrucksvoll bewiesen. 2018 gewann das Talent den Titel in der Eisrennserie Trophée Andros, und auch im Rallyeauto gelangen ihm schon starke Zeiten. 

Nun hofft er auch auf Erfolge im GT3-Fahrzeug. Die bevorstehende Saison bietet für den 21-Jährigen aktuell jedoch noch zwei große Unbekannte: Sein Teamkollege steht noch nicht fest und er ist den Mercedes-AMG GT3 noch nicht gefahren. "Durch die Zwangspause konnte ich leider bisher noch nicht testen, aber wir planen, noch vor dem offiziellen Test Mitte Juli auf dem Lausitzring Tests zu absolvieren. Ich bin schon sehr neugierig, wie sich das Auto fährt. Ich bin zuversichtlich, dass ich mich schnell daran gewöhne. Man hat in den vergangenen Jahren sehen können, dass das Auto wirklich gut ist." Als größten Unterschied zu den Formelautos, die er bisher hauptsächlich gefahren ist, sieht der Franzose das Gewicht: "Das GT3-Auto ist viel schwerer und verhält sich dadurch bei Richtungswechseln langsamer als ein Formelrennwagen. Außerdem haben die GT3-Autos ABS und eine Traktionskontrolle. Neu werden für mich auch Dinge wie das Teilen des Fahrzeugs mit einem anderen Piloten und Fahrerwechsel sein."

Zufrieden ist Boccalacci mit seinem Team Zakspeed BKK Mobil Oil Racing. "Das Team hat mich kontaktiert und wir wurden uns schnell einig. Es ist sehr professionell und bietet eine tolle Chance für mich. Ich möchte mein Bestes geben und mich stetig verbessern. Ich hoffe, dass ich möglichst schnell vorn dabei sein werde. Denn ich will immer alles möglichst gut machen und mit mir zufrieden sein. Und normalerweise bin ich zufrieden, wenn ich um die vorderen Position kämpfe. Daher ist das auch das Ziel in diesem Jahr."

Der GT3-Neuling möchte die Fans jedoch nicht nur auf der Rennstrecke unterhalten. Boccolacci ist sehr Social Media affin und postet immer wieder lustige Videos von sich selbst. "Ich mag die Möglichkeiten die mir Social Media bietet. An der Rennstrecke bin ich sehr professionell, aber ich habe natürlich auch andere Seiten und die möchte ich den Fans gerne zeigen."

 

ADAC GT Masters und Postcon weiterhin Partner

Umfassende Marken-Präsenz bei den Veranstaltungen des ADAC GT Masters. Das ADAC GT Masters und Postcon National führen ihre erfolgreiche und seit 2015 bestehende Partnerschaft auch in Zukunft fort. Die "Liga der Supersportwagen" und der zweitgrößte Briefdienstleister Deutschlands haben eine Fortsetzung ihrer Zusammenarbeit bis 2022 vereinbart. Das Logo von Postcon wird weiterhin prominent auf den Frontscheiben aller Supersportwagen sowie an der Rennstrecke und bei den Siegerehrungen zu sehen sein. Das ADAC GT Masters startet vom 31. Juli bis 2. August auf dem Lausitzringring in die Saison 2020.

"Wir freuen uns, unsere erfolgreiche Partnerschaft mit dem ADAC GT Masters fortzusetzen", sagt Michael Mews, Geschäftsführer Postcon National. "Das ADAC GT Masters und Postcon National ergänzen sich perfekt - denn sowohl auf der Rennstrecke als auch bei der Briefzustellung sind Schnelligkeit, Zuverlässigkeit und Professionalität entscheidende Kriterien für den Erfolg.""Postcon ist bereits seit vielen Jahren ein starker und vertrauensvoller Partner des ADAC GT Masters", sagt Thomas Voss, Leiter ADAC Motorsport und Klassik. "Es ist toll, dass wir diese Zusammenarbeit auch in den kommenden Jahren weiterführen werden. Postcon National hat damit weiterhin eine umfassende Marken-Präsenz an den Rennwochenenden des ADAC GT Masters und bleibt der exklusive Partner für den Bereich Brief- und Warensendungen."

 

ADAC GT Masters: 8 Marken und 33 Supersportwagen

Mit Bentley nun acht Automobilhersteller am Start. Mehr als 18.000 PS stehen in der Startaufstellung des ADAC GT Masters. Markenvielfalt und ein volles Startfeld mit hochkarätigen Fahrern zeichnen das ADAC GT Masters 2020 aus: 33 Supersportwagen von acht Herstellern und 20 Teams gehen bei den sieben Veranstaltungen ins Rennen. Das ADAC GT Masters startet vom 31. Juli bis 2. August auf dem Lausitzring in die Saison. Unter den 33 und bis zu 600 PS starken Supersportwagen von Audi, BMW, Corvette, Ferrari, Lamborghini, Mercedes-AMG und Porsche ist in diesem Jahr auch wieder Bentley, die als achte Marke das ADAC GT Masters bereichert. Alle Rennen werden live im Free TV von SPORT1 übertragen.

"Das ADAC GT Masters unterstreicht mit dem beeindruckenden Teilnehmerfeld einmal mehr seine Rolle als eine der stärksten GT-Rennserien Europas. Es spricht für die Serie und ihre Teilnehmer, dass wir trotz der Ereignisse der vergangenen Monate mit einem Feld auf höchsten Niveau in die Saison starten. Wir haben uns zu Beginn der Krise deutlich hinter unsere Teilnehmer gestellt und mit einem klaren Bekenntnis für sieben Veranstaltungen in unruhigen Zeiten für Planungssicherheit gesorgt. Das Feld beeindruckt mit seiner Größe und Markenvielfalt, aber auch durch die Qualität der Teams und Fahrer. In diesem Jahr sitzen mehr als 25 Profis oder Werksfahrer in den Fahrzeugen von acht Herstellern, dazu haben wir eine Vielzahl von hoffnungsvollen Nachwuchstalenten sowie viele sehr talentierte Privatfahrer im Feld", sagt ADAC Sportpräsident Hermann Tomczyk. 

Angeführt wird das internationale Fahrerfeld von den Teamchampions Rutronik Racing, die erneut mit zwei Audi R8 LMS antreten. Einmal mehr ist der Audi das unter den Teams beliebteste Modell. Neben Rutronik Racing setzen auch Aust Motorsport, EFP Car Collection by TECE, BWT Mücke Motorsport, Montaplast by Land-Motorsport und das Team WRT zwei Exemplare des R8 ein, je einen Audi bringen das Team ISR und T3 Motorsport an den Start. Mercedes-AMG hält mit sechs Exemplaren des für die Saison 2020 überarbeiteten und optisch aggressiver gestalteten GT3 dagegen. Je zwei Mercedes-AMG werden von HTP-Winward Motorsport und dem Team Zakspeed BKK Mobil Oil Racing eingesetzt, Toksport WRT und Schütz Motorsport setzen je ein Fahrzeug ein. Ein Fixstern im ADAC GT Masters ist neben der Corvette, die in diesem Jahr wieder von Callaway Competition eingesetzt wird, auch der Porsche 911. Auf den Porsche vertrauen neben dem KÜS Team 75 Bernhard von Sportwagen-Weltmeister Timo Bernhard und Herberth Motorsport auch die Neueinsteiger von SSR Performance.

Seine Premiere im ADAC GT Masters feiert die zweite Generation des Bentley Continental GT3. Das Team T3 Motorsport verstärkt sein Engagement im ADAC GT Masters und bringt den Supersportwagen aus England in die Serie. Auf Frontmotor-Sportwagen mit Turbo-V8-Motor setzen auch MRS GT-Racing und Schubert Motorsport, die auf insgesamt drei BMW M6 GT3 vertrauen.

Das größte Team im ADAC GT Masters stellt in diesem Jahr GRT Grasser Racing Team. Als einziges Team setzt die Mannschaft aus Österreich auf drei Fahrzeuge und ein Trio von Lamborghini Huracán GT3 Evo. Auf ein Fabrikant aus Italien vertraut auch die zweite Mannschaft aus Österreich im ADAC GT Masters: HB Racing setzt den für 2020 weiterentwickelten Ferrari 488 GT3 Evo ein.

Die 33 Supersportwagen, die von 20 Teams aus Deutschland, Österreich, Belgien und Tschechien eingesetzt werden, sind mit zahlreichen Profis hochkarätig besetzt. Für BMW starten die Werksfahrer Jens Klingmann (MRS GT-Racing) und Nick Yelloly (Schubert Motorsport), für Lamborghini Albert Costa und der ehemalige Formel-1-Testfahrer Franck Perera (beide GRT Grasser Racing), für Porsche die ehemalige Formel-1-Testfahrerin Simona de Silvestro (KÜS Team 75 Bernhard) sowie Sven Müller (Herberth Motorsport). Mercedes-AMG besetzt das ADAC GT Masters mit Ex-Champion Maximilian Götz (HTP Winward), den beiden FIA GT World Cup-Siegern Maro Engel (Toksport WRT) und Raffaele Marciello (HTP Winward) sowie Luca Stolz (Toksport WRT).

Mindestens sieben Fahrer von Audi Sport kämpfen in diesem Jahr um Siege im ADAC GT Masters: Neben den Titelverteidigern Kelvin van der Linde und Patric Niederhauser (beide Rutronik Racing) und die Ex-Champions Christopher Mies und Christopher Haase (beide Land-Motorsport) auch der ehemalige Formel-1-Pilot Markus Winkelhock sowie die 24h Nürburgring-Sieger Pierre Kaffer (beide EFP Car Collection by TECE) und Frank Stippler (Team ISR). Mit Daniel Keilwitz (Team Zakspeed BKK Mobil Oil Racing) und Robert Renauer (Herberth Motorsport) sind zwei weitere ehemalige ADAC GT Masters-Champions im Feld vertreten.

Das ADAC GT Masters startet vom 31. Juli bis 2. August auf dem Lausitzring zum ersten von sieben Rennwochenenden. Die Rennen auf dem Lausitzring sind aufgrund der von den Behörden verhängten Auflagen ohne die Beteiligung von Zuschauern geplant. Bei allen Rennen des ADAC GT Masters startet die ADAC TCR Germany im Rahmenprogramm, je sechs Mal ist die ADAC Formel 4 und die ADAC GT4 Germany mit dabei. Der Porsche Carrera Cup Deutschland ist auch in diesem Jahr fester Bestandteil des Rahmenprogramms und ab dem Rennen auf dem Sachsenring vier Mal am Start.

Starterliste ADAC GT Masters 2020

3 Aust Motorsport Audi R8 LMS GT3
4 Aust Motorsport Audi R8 LMS GT3
7 HB Racing Ferrari 488 GT3 Evo
8 Rutronik-Racing Audi R8 LMS GT3
9 Schubert Motorsport BMW M6 GT3
10 Schubert Motorsport BMW M6 GT3
11 EFP Car Collection by TECE Audi R8 LMS GT3
12 EFP Car Collection by TECE Audi R8 LMS GT3
14 MRS GT-Racing BMW M6 GT3
17 KÜS Team75 Bernhard Porsche 911 GT3 R
18 KÜS Team75 Bernhard Porsche 911 GT3 R
19 GRT Grasser-Racing-Team Lamborghini Huracán GT3 Evo
20 Team Zakspeed BKK Mobil Oil Racing Mercedes-AMG GT3 Evo
21 Team Zakspeed BKK Mobil Oil Racing Mercedes-AMG GT3 Evo
22 Toksport WRT Mercedes-AMG GT3 Evo
25 BWT Mücke Motorsport Audi R8 LMS GT3
26 BWT Mücke Motorsport Audi R8 LMS GT3
28 Montaplast by Land-Motorsport Audi R8 LMS GT3
29 Montaplast by Land-Motorsport Audi R8 LMS GT3
30 Team WRT Audi R8 LMS GT3
31 Rutronik-Racing Audi R8 LMS GT3
32 Team WRT Audi R8 LMS GT3
33 Team ISR Audi R8 LMS GT3
36 Schütz Motorsport Mercedes-AMG GT3
47 HTP-Winward Motorsport Mercedes-AMG GT3 Evo
48 HTP-Winward Motorsport Mercedes-AMG GT3 Evo
63 GRT Grasser-Racing-Team Lamborghini Huracán GT3 Evo
71 T3 Motorsport Audi R8 LMS GT3
72 T3 Motorsport Bentley Continental GT3
77 Callaway Competition Corvette C7 GT3-R
82 GRT Grasser-Racing-Team Lamborghini Huracán GT3 Evo
92 SSR Performance Porsche 911 GT3 R
99 Precote Herberth Motorsport Porsche 911 GT3 R
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