Nach monatelanger Vorbereitung und vielen Test, wurde das Starterfeld für die FIA World Endurance Serie der Saison 2013, knapp eine Woche vor dem Saisonstart in Silverstone, vorgestellt. Die 6 Stunden von Silverstone werden auf der alt ehrwürdigen Strecke in Großbritanien in der Zeit vom 12.04. -14.04.2013 ausgetragen, wobei sich der Gewinner dann in die auf das Jahr 1905 zurückreichende Ahnentafel der Royal Automobile Club Tourist Trophy Gewinner einreihen darf.  Im wahrhaft internationalen Starterfeld gehen 31 Fahrzeuge mit 21 unterschiedlichen Teams die 11 Länder repräsentieren, und insgesamt 89 Fahrern aus 22 Ländern an den Start. In Silverstone sind traditionell alle Augen auf die britischen Teams gerichtet - Strakka Racing, Delta-ADR, Greaves Motorsport, Aston Martin Racing – natürlich werden auch die 15 britischen Fahrer genauestens unter die Lupe genommen. 

Der Hauptfokus liegt mit Sicherheit auf dem Duell zwischen den beiden Top Teams Audi und Toyota am Anfang des Feldes. Audi geht als Weltmeister in die Saison 2013, aber Toyota hat der 3 der 6 Rennen in der Saison 2012 gewonnen. Somit ist Audi klar, dass das kein leichtes Unterfangen beim Kampf um die Konstrukteurs und Fahrerkrone gegen Toyota sein wird. Marcel Fässler, Andre Lotterer und Benoit Treluyer wollen ihren Titel im Audi R18 e-tron Quattro mit der Nummer #1 verteidigen, während  Allan McNish und Tom Kristensen, Loic Duval als Verstärkung im Audi mit der Nummer #2 mit dazu bekommen. Anthony Davidson fährt diese Saison, bei seinem Heimrennen. wieder für Toyota. Unterstützt wird er dabei von Sebastien Buemi und Stephane Sarrazin Toyota TS030 mit der Nummer #8. Während Nicolas Lapierre und Alex Wurz ihre Partnerschaft weiter fortführen, die sie ja immerhin auf den dritten Gesamtrang in der Saison 2012 geführt hat.

In der LP1 Privatwertung wird auch nicht weniger stark gekämpft als bei den großen Werksteams. Das schweizer Rebellion Team verteidigt den hart erkämpften Titel gegen das geballte britische Strakka Racing Team mit Nicolas Prost, Neel Jani und Ex-Formel 1 Pilot Nick Heidfeld. Sie pilotieren den  Rebellion Lola Toyota mit der Nummer #12. Das Fahrzeug mit der  Nummer #13 wird von Andrea Bellichi, Mathias Beche znd Cong Fu Cheng bewegt.  Das Team von Strakka bleibt mit den Fahrern Danny Watts, Nick Leventis und Jonny Kane komplett unverändert und man hofft an die Erfolge vom letzten Jahr anzuknüpfen.

Das MLP2 Starterfeld stellt das größte im Jahr 2013 dar und sollte ein weiteres großartiges Jahr für diese Klasse werden. Mit dem Rückzug von HVM Status GP, Gulf Racing Middle East und den amtierenden Champions Starworks Motorsport, sind immer noch 10 Fahrzeuge für Silverstone genannt – inklusive den britischen Delta-ADR und Greaves Motorsport Teams. Somit ist es schwer vorher zu  sagen, wer am Sonntag Nachmittag auf dem Siegerpodest ganz oben stehen wird. Rennengewinner John Martin wechselt auf den G Drive Oreca Nissan mit der Nummer #26 – zusammen mit Roman Rusinov und Mike Conway, während sein ehemaliger Platz im Delta ADR Oreca mit der Nummer #25 durch James Walker besetzt wird, der wiederum mit Antonio Pizzonia und Tor Graves zusammen fährt.

Das erfolgreiche Pecom Racing haben ebenfalls mit Nicolas Minassian, Pierre Kaffer und Luis Perez Companc, ihren Fahrerkader nicht neu besetzt.  Oak Racing stellt ein Fahrzeug in der Klasse bereit -  Alex Brundle, Olivier Pla und David Heinemeir Hansson starten Morgan-Nissan mit der Nummer #24.  Lotus geht mit dem brandneuen T128 und der Startnummer #28 mit Christophe Bouchut, VitantonioLiuzzi und Kevin Weeda an den Start. Greaves Motorsport den 24h von Le Mans Sieger Tom Kimber-Smith den US Amerikanern Chris Dyson und Michael Marsal in das Zytek-Nissan Team verpflichtet.

In der LMGTE Pro treten drei Top Hersteller mit Top Teams und Fahrern gegeneinander an -  AF Corse und Ferrari sind hier die amtierenden Champions und treten mit zwei Ferrari 458 Italia zur Titelverteidigung an.  Die Opposition in Form des neuen Porsche 911 RSR, welcher vom Team Manthey eingesetzt wird, und ein paar Aston Martin Racing Vantage V8s, welche alles daran setzen werden, den Seig zu erringen – letztere um den 100. Geburtstag von Aston Martin zu feiern. Der Fahrerkader in der Klasse liest sich wie das who is who im Motorsport. Gianmaria Bruni und Giancarlo Fisichella fahren den Ferrari mit der Nummer #51; mit dem japanischen Start Kamui Kobayashi und dem Finnen Toni Vilander im Auto mit der Nummer #71. Das Porsche Fahrer Lineup ist nicht weniger imposant – Homburger AC Mitglied Timo Bernhard, Patrick Pilet und Jörg Bergmeister im 911er mit der Nummer #91 und Romain Dumas, Richard Lietz und Marc Lieb im Auto mit der #92. Aston Martin setzt in der LMGTE Pro Klasse auf Bruno Senna , welcher von  Darren Turner und Stefan Mücke im Vantage mit der Nummer #97 begleitet wird, sowie Pedro Lamy und Fred Makowiecki zusammen mit dem  Kanadier Paul Dalla Anna Aston Martin mit der Nummer #99.

In der LMGTE Am stehen acht Teams am Start, die amtierenden Champions ist hier das Larbre Competition Tema mit der einzigen Chevrolet Corvette gegen Ferrari, Porsche und Aston Martin. Patrick Bornhauser, Fernando Rees und Julien Canal bleiben bei Labre unverändert das Fahrer Lineup für 2013.  Die Hauptrivalen Proton Competition starten ebenfalls mit unveränderter Crew aus Christian Ried, Paolo Ruberti und Gianluca Roda im Porsche 997 GT3 RSR. Aston Martin Racing setzte zwei LMGTE Am cars parallel zu den beiden Autos aus der Pro Spezifikation ein.  Eine komplett dänische Crews, bestehend aus Allan Simonsen, Christoffer Nygaard und Kristian Poulsen starten im Aston mit der Nummer #95, während das Auto mit der #96 von Roland Goethe, Stuart Hall und Jamie Campbell-Walte eingesetzt wird. Letzterer steht bereits auf den Siegerlisten der Tourist Trophy nachdem er im Jahre 2010 die GT1 mit seinem Nissan GT-R gewann. Das amerikanische Krohn Racing Team wird das nicht einzige Team sein, was den Ferrari 458 in der GTE Am Klasse einsetzt. Team Besitzer Tracey Krohn startet zusammen mit Niclas Jönsson and Maurizio Mediani. Die anderen Ferrari Teams sind AF Corse, mit dem Südafrikaner Jack Gerber, dem Iren Matt Griffin und dem Italiener Marco Cioci. 8 Star Motorsports, geht mit Enzo Potolicchio Rui Aguas und Philipp Peter an den Start. Die Franzosen um das IMSA Performance Matmut Team bewegen ihren bekannten blau-rot-weißen Porsche mit den Fahrern Raymond Narac, Christophe Bourret und Jean-Karl Vernay.

Weitere Informationen finden Sie hier: www.fiawec.com

 

 

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News - Bergrennen

Der KW Berg-Cup in Mickhausen: Gelungenes Finale in den Stauden

Die Auflage 2017 – von der alle Freunde des Bergrennsports inständig hoffen, dass sie nicht zur „Final Edition“ wird – war sicher eine der besten der letzten Jahre. Auch Petrus spielte diesmal zumindest einigermaßen mit. Am Trainingssamstag verwöhnte er sogar mit sehr annehmbarem Herbstwetter, ließ es danach allerdings nachtsüber regnen. Das hörte zwar am Sonntagvormittag auf, aber in den Waldpassagen blieb die 2,2-Kilometer-Strecke tückisch feucht, stellte dadurch höchste Anforderungen an die Pilotinnen und Piloten des „Int. 37. ADAC Bergrennen Mickhausen“. 174 davon nahmen die drei Übungsdurchgänge programmgemäß um Punkt 09:30 Uhr in Angriff. Kurz vor halbsieben tauchten die letzten Autos abends wieder ins Fahrerlager ein. Am Sonntag wurde eine Stunde früher aufgerufen und begonnen. Viele rechneten mit einer stark von Unterbrechungen geprägten ersten Auffahrt. Ganz gemäß der Faustformel: „Wird nur auf trockener Piste trainiert und das Rennen startet nass, so sind häufige Ausrutscher vorprogrammiert.“ Dies traf in Mickhausen zum Glück nicht zu. Hier hat wahrscheinlich der Wertungsmodus geholfen. Der vorsah, nur die zwei besten von drei Heats zum Schlussresultat zu addieren. Da für den weiteren Verlauf des Sonntags Wetterbesserung in Aussicht gestellt war, hielt sich die Angriffslust im ersten Run in Grenzen. Erst ab dem Zweiten wurde die vornehme Zurückhaltung abgelegt, was vermehrte Vorfälle nach sich zog. Die aber allesamt glücklicherweise glimpflich verliefen. Bevor wir uns jetzt gleich das Geschehen im Einzelnen betrachten muss unbedingt noch erwähnt werden, dass Mickhausen 2017 wirklich ein würdiger Abschluss der 30. KW Berg-Cup Saison war. Mit einem tollen internationalen Fahrerfeld, das einerseits durch das Top-Prädikat „Int. FIA Hill Climb Cup“ angelockt worden war, andererseits durch den guten Ruf der Veranstaltung des ASC Bobingen. Die für die herzliche Aufnahme des Berg-Trosses im Fahrerlagerort Münster seit jeher bekannt und nicht zuletzt deshalb bei vielen Aktiven echt beliebt ist. Sehr emotional gestaltet sich immer wieder die letzte Talfahrt nach Rennende über die Strecke durch das Spalier der super mitgehenden Fans. Von denen viele auch noch der stimmungsvollen Siegerehrung im Vorstartbereich beiwohnen, die dieses Jahr gegen 19 Uhr beendet war. Der Verlauf eines Rennens mit dem Modus „Zwei aus Drei“ ist schwierig zu schildern. Weil es keine Durchgängigkeit, dafür aber viele Veränderungen gibt. Wie das in den Klassen mit Beteiligung von KW Berg-Cup Aktiven nun genau ausgesehen hat, das wollen wir uns im Folgenden betrachten.

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Der KW Berg-Cup in St. Agatha/A: Flottes Rennen vor vollem Haus

 Die in der Überschrift getroffene Aussage „flottes Rennen“ gilt übrigens nicht nur für die gefahrenen Top-Zeiten, sondern auch für die Abwicklung. Das Team des MSC Rottenegg liefert zum 30. Rennjubiläum eine perfekte Arbeit ab. Ein Traum sind die Probeheats. Sie beginnen am Samstag erst um 12 Uhr, dies aber minutengenau. 182 Fahrzeuge werden dazu aufgerufen, die beiden Auffahrten auf der flüssigen, ultraschnellen 3,2-Kilometer-Strecke von Esthofen hinauf nach St. Agatha sind schon gegen 16:30 Uhr beendet. Traditionell wird in Oberrösterreich der Sonntag mit einem dritten Trainings-Run begonnen. Dieser startet um 8:30 Uhr. Nach einer Stunde und vierzig Minuten sind alle oben. Mein Block, auf dem ich routinemäßig die wichtigsten Vorfälle festhalte, ist so gut wie leer. Nur ein paar Notizen über das Wetter habe ich hin gekritzelt. Trocken steht da, morgens kühl. Am Samstag wärmt die Sonne das Asphaltband etwas auf, am Renntag hält sie sich oft hinter Wolken versteckt. In Anbetracht der hohen Zahl an Teilnehmern wird der Rennbeginn flugs auf 12 Uhr vorgezogen. Ein weiser Beschluss, denn im ersten Race-Heat wird nun merklich hitziger agiert. Was ein Teil der Betonwandelemente und Leitplanken zu spüren bekommt. Aber es bleibt bei glimpflich verlaufenden Einzelfällen, die Blessuren an den Sicherheitseinrichtungen werden schnell behoben. In der zweiten und letzten Bergfahrt haben sich die Gemüter schon wieder beruhigt, gegen 17:15 Uhr schließt die Startnummer 1, Christian Merli im Osella FA30, mit dem neuen Streckenrekord von 1:02,129 das EXCAPE Autobergrennen Esthofen – St. Agatha spektakulär und würdig zugleich ab.

Wie immer ist die Rückführung ein letztes Highlight, denn Fans und Rennautos teilen sich dabei diszipliniert die Straße. Und begeisterte Zuschauer hatte es auch in 2017 an beiden Tagen reichlich. Ganz genauso wie aktive KW Berg-Cup’ler. 48 davon haben sich an der Reise nach St. Agatha beteiligt. Das ist mehr als ein Viertel des imposanten Gesamtfeldes. Wie es den Einzelnen in unserem rot-weiß-roten Nachbarland ergangen ist, das wollen wir uns nun gemeinsam Klasse für Klasse ansehen.

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Der KW Berg-Cup in Unterfranken: Runde 50. Auflage des Klassikers

Zum runden Geburtstag ein rundum gelungenes Rennen, besser hätte es für den GAMSC Würzburg am letzten Wochenende gar nicht laufen können. Eine nasse Fahrbahn gab es nur am Trainingssamstag bis gegen Mittag, der Sonntag bot dann echt annehmbares Wetter. Zwar etwas kühl, in der Tendenz aber eher freundlich. An beiden Tagen schaffte die Mannschaft rund um Peter Thumbeck einen pünktlichen Beginn, legte damit den Grundstein dazu, dass alle drei pro Tag geplanten Läufe auf der 3,05-Kilometer-Strecke durchgezogen werden konnten. Trotz der insgesamt 181 teilnehmenden Autos, von denen 47 in der angegliederten Gleichmäßigkeitsprüfung starteten, lag der Schluss des Fahrbetriebes jeweils kurz vor 17:30 Uhr. Die Feiern zum „Fünfzigsten“ beschränkten sich auf den Samstagabend. Im Festzelt, das sehr gut besucht war, erlebten die Gäste ein buntes Programm, zu dem die Eichenbühler Vereine verschiedene attraktive Einlagen beisteuerten. Besonders interessant war für alle Freunde des Bergrennsports sicher der Beitrag der Feuerwehr, an dem Nils Abb federführend mitgearbeitet hatte. In einer gut inszenierten Multimediashow ließ dieser 50 Jahre Bergrennen Unterfranken Revue passieren, wobei die gezeigten Bilder bei vielen Besuchern Erinnerungen auffrischten und Emotionen auslösten. Und damit zurück aus dem Festzelt an die Rennstrecke. Wie immer steigen wir mit dem NSU-Bergpokal, für den Unterfranken der vorletzte Lauf des Jahres war, in die Berichterstattung ein. Elf der luftgekühlten Heckmotorfahrzeuge nahmen daran teil. Der Übungssamstag bot wenig Überraschendes. Jörg Davidovic ließ sich die beste Zeit gutschreiben. Karsten Steinert folgte als Zweiter, dahinter bezog Gaststarter Andreas Reich Position drei. Ihm folgten, eng zusammenliegend, Thomas Krystofiak (TP4) und Uwe Schindler als Fünfter. Der Renntag zeichnete dann ab Platz zwei ein etwas anderes Bild. Uwe Schindler fuhr im ersten Heat auf die Drei vor, setzte sich vor Thomas Krystofiak (P4) und Andreas Reich (P5). Der Letztgenannte hatte in der zweiten Auffahrt ein Problem, vollendete diese nicht. Seinen fünften Rang übernahm Mike Vogel. Vor ihm hatte sich nichts geändert, allerdings war Thomas Krystofiak weiterhin nahe an Uwe Schindler dran. Im dritten und letzten Run schaffte der sehr gleichmäßig agierende Thomas Krystofiak noch die Wende, zog um 0,459 Sekunden an Uwe Schindler vorbei. Der Endstand: Klassensieg für Jörg Davidovic vor Karsten Steinert (P2) und Thomas Krystofiak als Drittem. Uwe Schindler beendet das Rennen auf der Vier, Fünfter ist Mike Vogel.

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News - Rundstrecke

Götz und Pommer gewinnen Hitzeschlacht in Most im Mercedes-AMG

Die Schlange hat zugebissen: Markus Pommer (27/Neckarsulm) und Maximilian Götz (32/Uffenheim, beide MANN-Filter Team HTP) gewannen in der leuchtend gelben "Mamba" das Sonntagsrennen des ADAC GT Masters in Most und fuhren damit den ersten Saisonsieg für Mercedes-AMG ein. Die Positionen zwei und drei gingen wie am Vortag an die Corvette-Fahrer Marvin Kirchhöfer (24/Markkleeberg) und Daniel Keilwitz (28/Villingen, beide Callaway Competition) sowie die Tabellenführer Robert Renauer (33/Jedenhofen) und Mathieu Jaminet (23/F, beide Precote Herberth Motorsport) im Porsche. "Besser konnte es heute nicht laufen", jubelte Sieger Maximilian Götz im Ziel. "Es ist toll, den ersten Sieg in diesem Jahr geholt zu haben. Das war wichtig für die Meisterschaft."

Pole-Setter Götz setzt sich ab
 
Pole-Position, schnellste Rennrunde und ungefährdeter Sieg: Maximilian Götz und Markus Pommer hatten in Most am Sonntag trotz Temperaturen von knapp 25 Grad alles unter Kontrolle. Pole-Setter Götz blieb beim Start in Führung und fuhr danach einen Vorsprung von fünf Sekunden auf die Verfolger heraus. Teamkollege Pommer, der zur Rennmitte das Cockpit des Mercedes-AMG übernahm, brachte danach den ersten Saisontriumph souverän ins Ziel. Sein Vorsprung betrug am Ende 1,9 Sekunden. Für Götz war es der insgesamt fünfte Sieg in der Serie und der erste seit dem Lausitzring 2014. Partner Pommer musste nicht so lange auf einen weiteren Triumph warten. Seinen bisher einzigen Sieg hatte er 2017 auf dem Nürburgring eingefahren.
 
Zweite wurden wie im ersten Rennen die Corvette-Fahrer Kirchhöfer/Keilwitz, die die Sieger jedoch nie wirklich gefährden konnten. Den letzten Podestplatz schnappten sich - ebenfalls wie im ersten Durchgang - Robert Renauer und Mathieu Jaminet im Porsche. Das Duo profitierte allerdings von einer Strafe des in der ersten Rennhälfte auf Podestkurs liegenden Mercedes-AMG von Indy Dontje (25/NL) und Maximilian Buhk (25/Schwarzenbeck, beide MANN-Filter Team HTP), die die vorgeschriebene Mindestzeit beim Boxenstopp unterschritten und am Ende 16. wurden. Renauer und Jaminet bauten mit dem zweiten Podium in Folge ihre Führung in der Gesamtwertung aus.

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Jeffrey Schmidt und Stefan Mücke holen ersten ADAC GT Masters-Sieg

Premierenerfolg für Jeffrey Schmidt (24/CH) und Stefan Mücke (36/Berlin, beide BWT Mücke Motorsport) im ADAC GT Masters. Die Audi-Fahrer gewannen bei der Premiere der "Liga der Supersportwagen" in Tschechien das Samstagsrennen in Most. Platz zwei ging an Marvin Kirchhöfer (24/Markkleeberg) und Daniel Keilwitz (28/Villingen, beide Callaway Competition) in der Corvette C7 GT3-R. Als Dritte fuhren die neuen Tabellenführer Robert Renauer (33/Jedenhofen) und Mathieu Jaminet (23/F, beide Precote Herberth Motorsport) ebenfalls auf das Podest. "Ich bin absolut sprachlos", so Sieger Stefan Mücke nach dem Rennen. "In einem so harten Umfeld einen Sieg zu holen ist absolut was Besonderes - vor allem wenn es mit dem eigenen Team gelingt."

Schmidt und Mücke souverän an der Spitze
 
Während Premieren-Pole-Setter Jeffrey Schmidt beim Start erfolgreich die Führung verteidigte, wurde es dahinter turbulent. Alexander Zöchling (30/A, MRS GT-Racing) verdrängte im BMW M6 GT3 Marvin Kirchhöfer auf Rang zwei, noch weiter hinten kollidierten in Kurve zwei mehrere Fahrzeuge und sorgten für eine kurze Safety-Car-Phase. Nachdem in Runde vier das Rennen wieder freigegeben wurde, setzte sich Schmidt an der Spitze leicht ab. Beim Fahrerwechsel zu Teamkollege Stefan Mücke hatte er einen Vorsprung von knapp zwei Sekunden herausgefahren. Auch der Berliner blieb souverän an der Spitze und baute seinen Vorsprung zwischenzeitlich auf mehr als fünf Sekunden aus. Im Ziel lag er schließlich 4,3 Sekunden vor Kirchhöfer/Keilwitz. Sowohl für Jeffrey Schmidt als auch für Stefan Mücke war es der erste Sieg im ADAC GT Masters, für ihren Rennstall BWT Mücke Motorsport der insgesamt dritte. Schmidt gewann zudem in der Pirelli-Junior-Wertung.

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Doppelsieg für Lamborghini im zweiten Saisonrennen

Lamborghini war im Sonntagsrennen des ADAC GT Masters in der Motorsport Arena Oschersleben das Maß der Dinge: Mirko Bortolotti (28/I) und Andrea Caldarelli (28/I, beide ORANGE1 by GRT Grasser) siegten mit 1,8 Sekunden Vorsprung vor ihren Markenkollegen Rolf Ineichen (29/I) und Christian Engelhart (30/Wolnzach, beide GRT Grasser Racing Team). Als Dritte holten Dominik Schwager (41/München) und Luca Ludwig (29/Bonn, beide HB Racing) den ersten Podestplatz für den in diesem Jahr in der "Liga der Supersportwagen" debütierenden Ferrari 488 GT3. "Das war perfekt", freute sich Sieger Bortolotti. "Die Leistung war richtig gut. Wir haben keine Fehler gemacht und sind sehr zufrieden."

Lamborghini-Duo behauptet Führung
 
Das zweite Saisonrennen stand vor mehr als 25.000 Zuschauern (am Wochenende) ganz im Zeichen der beiden Lamborghini Huracán, die sich bereits im Qualifying die ersten beiden Positionen gesichert hatten. Polesetter Christian Engelhart verteidigte beim Start gegen Markenkollege Andrea Caldarelli die Führung. Während die Reihenfolge an der Spitze bis zu Pflichtboxenstopps zur Rennmitte gleich blieb, setzte sich das Duo stetig von den Verfolgern ab. Doch kurz nachdem Rolf Ineichen von Engelhart und Mirko Bortolotti von Caldarelli übernommen hatten, wechselte die Führung: Bortolotti ging in Runde 23 am Markenkollegen vorbei und eroberte den ersten Platz. Auch danach dominierten die beiden Lamborghini das Rennen. Bis zum Einsatz des Safety-Cars zur Bergung des Mercedes-AMG von Kim-Luis Schramm (20/Ilmenau) hatten sie bereits einen Vorsprung von rund zehn Sekunden auf die Verfolger herausgefahren. Bortolotti gelang danach ein problemloser Sieg und sah 1,8 Sekunden vor Ineichen die Zielflagge. Für Bortolotti war es der dritte Sieg im ADAC GT Masters, für seinen neuen Teamkollegen Caldarelli der erste. Ineichen sicherte sich als Zweiter den Sieg in der Pirelli-Trophy-Wertung.

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