Die Supersportwagen geben wieder Vollgas: Das ADAC GT Masters startet am Wochenende (24. bis 26. April) in der etropolis Motorsport Arena Oschersleben bei Magdeburg in die neunte Saison. Supersportwagen mit bis 650 PS von acht Marken, darunter erstmals Bentley, kämpfen in zwei Rennen, die vom neuen Live- TV-Partner SPORT1 Samstag und Sonntag ab 13:00 live übertragen werden, um den Sieg. Die TV-Liveübertragungen des ADAC GT Masters sind dabei umfangreicher denn je, von jedem Rennwochenende sendet SPORT1 3,5h live. Stark sind nicht nur die Supersportwagen, sondern auch die Piloten: ADAC GT Masters-Asse wie Daniel Keilwitz (25, Villingen / Callaway Competition) oder Titelverteidiger Kelvin van der Linde (19, ZA / C.Abt Racing) treten gegen ehemalige DTM-Piloten wie Uwe Alzen (47, Betzdorf / BMW Sports Trophy Team Schubert) und Rahel Frey (29, CH / YACO Racing) sowie GT-Asse wie Tomas Enge (38, CZ), Oliver Gavin (42, GB / beide Reiter Engineering) oder Marc Basseng (36, Löbau / kfzteile24 MS RACING) an. Ein Faktor ist dabei für alle Piloten neu: In Oschersleben startet das ADAC GT Masters erstmals mit Reifen vom neuen Exklusivreifenpartner Pirelli. Das starke Feld des ADAC GT Masters ist beim Saisonstart nicht das einzige Highlight. Auf Deutschlands nördlichster Rennstrecke feiert die neue ADAC Formel 4 mit einem Feld von mehr als 30 Formel-Rennern ihre mit Spannung erwartetet Premiere.

Acht Marken kämpfen um den Titel im ADAC GT Masters
 
Die ADAC GT Masters-Saison 2015 verspricht Hochspannung: Audi, Mercedes-Benz, Porsche und Corvette machen jagt auf einen erneuten Titel im ADAC GT Masters. BMW will den ersten Titel, der bullige Camaro will mehr als nur Akzente setzen und die Neueinsteiger von Bentley und Nissan wollen sich im Feld etablieren. Im Visier der Gegner steht Titelverteidiger Van der Linde, der im Audi R8 gemeinsam mit seinem neuen Teamkollegen Stefan Wackerbauer (19, Gundihausen) versuchen will, als erster Fahrer in der Geschichte des ADAC GT Masters seinen Titel erfolgreich zu verteidigen. Im vergangenen Jahr legte er mit einem Sieg in Oschersleben den Grundstein zur Meisterschaft. "Oschersleben ist meine Lieblingstrecke" sagt Van der Linde und hofft, mit einem guten Ergebnis in die Saison zu starten. Starke Konkurrenz bekommt der Südafrikaner aber aus dem eigenen Team und von Markenkollegen. Nicki Thiim (26, DK) und Jordan Lee Pepper (18, ZA / beide C.Abt Racing) bilden ein schnelles Team im zweiten Audi von Christian Abt. Das Team kfzteile24 MS Racing tritt mit zwei Audi R8 für Florian Stoll (33, Rickenbach)/Marc Basseng und Daniel Dobitsch (30, A)/Edward Sandström (36, S / alle kfzteile24 MS RACING) an.
 
Harte Konkurrenz bekommen die Audi-Teams von Corvette. Andreas Wirth (30, Heidelberg / Callaway Competition) und Ex-Champion Daniel Keilwitz haben ihre starke Form vom Saisonende 2014 über die Winterpause beibehalten, wie eine Bestzeit beim offiziellen Vortest bewiesen hat. "Eine Bestzeit beim Test ist ein gutes Zeichen, bedeutet aber noch nicht viel", weiss Keilwitz. "Ich erwarte harte Konkurrenz von Audi, Mercedes und vor allem auch von BMW. In Oschersleben starten wir erstmals auf den neuen Reifen von Pirelli, das stellt das gesamte Feld im Qualifying und Rennen vor eine neue Herausforderung."
 
Heimspiel für BMW Sports Trophy Team Schubert
 
Einen Heimvorteil hat das BMW Sports Trophy Team Schubert. Die Mannschaft aus Oschersleben will auf ihrer Hausstrecke mit einem schnellen Fahreraufgebot den ersten Heimsieg im ADAC GT Masters. Dominik Baumann (22, A) und Jens Klingmann (24, Leimen) bilden in einem Z4 GT3 ein schnelles Duo und auch Claudia Hürtgen (43, Aachen), die mit Neuzugang Uwe Alzen startet, wollen um den Sieg mitfahren. Viel vorgenommen hat sich Reiter Engineering mit dem Chevrolet Camaro. Teamchef Hans Reiter hat für den US-Dampfhammer zwei GT-Asse verpflichtet: Tomas Enge und Chevrolet-Werksfahrer Oliver Gavin wollen zeigen, was der Camaro kann.
 
Ein schlagkräftiges Duo bilden auch Luca Ludwig (26, Bonn) und Sebastian Asch (28, Ammerbuch / beide Team Zakspeed) im Mercedes-Benz SLS AMG: Ludwig und Asch bilden das erfahrenste Duo im ADAC GT Masters, haben bereits zahlreiche Siege auf dem Konto und Ex-Champion Asch weiß noch aus der Saison 2012, wie man im Flügeltürer den Titel gewinnt. Ludwig: "Ich bin sehr gespannt auf die Saison und freue mich darauf mit Sebastian Asch zu starten. Gemeinsam sind wir ein sehr gutes Team. Die Konkurrenz ist in diesem Jahr wieder sehr stark. Entscheidend wird die Erfahrung mit den Pirelli-Reifen sein. Wer damit die beste Abstimmung hinbekommt, hat in diesem Jahr gute Chancen."
 
Spannend macht es Bentley: Wer die beiden Continental des Bentley Team HTP steuert, gibt das Team erst in den kommenden Tagen bekannt. Auch MRS GT-Racing, die mit zwei Nissan GT-R starten, bestätigt noch kurzfristig, wer sich das Cockpit mit Neuzugang Florian Strauß (30, Berlin) teilt.
 
Markenvielfalt auch bei den Gentlemen
 
Stark besetzt ist die Gentlemen-Wertung, in der sechs Fahrer auf Nissan, Porsche, Corvette, BMW und Audi antreten. Der Vizemeister aus 2014 und der Tabellendritte, Dominic Jöst (36, Absteinach) und Florian Scholze (41, Leipzig / beide MRS GT-Racing), machen nun jagt auf den Titel und starten nun im Nissan. Kontrahent Remo Lips (33, CH, RWT Racing) bleibt hingegen weiter Corvette treu, hat aber das Team gewechselt. Neu im Kreise der Gentlemen-Wertung sind Andreas Weishaupt (42, Ulm) im Audi und Jakub Knoll (24, CZ / Senkyr Motorsport) im BMW. Anton Wossos (49, GR / Schütz Motorsport) kämpft im Porsche 911 in der Gentlemen-Wertung.
 
Premiere für Pirelli im ADAC GT Masters und der ADAC Formel 4
 
Der Saisonauftakt des ADAC GT Masters und der ADAC Formel 4 markiert auch das erste Rennwochenende von Pirelli als neuem Reifenausrüster. Der Premiumreifenhersteller aus Italien beliefert die "Liga der Supersportwagen" und die ADAC Formel 4 exklusiv mit Reifen. Welche Herausforderungen sich den Reifen in Oschersleben stellen, erklärt Pirelli-Reifentechnikerin Anna Playford: "Der Asphalt in Oschersleben ist relativ glatt, der Reifenabrieb ziemlich gering. Die Kurven 1 und 2 sind eine echte Herausforderung für die Reifen: ein hartes Bremsmanöver, Einlenken in Kurve 1 - und in der Folge werden dann über die gesamte Kurve 2 kontinuierlich hohe Mengen an Energie durch die Reifen geleitet. Bei den Testfahrten hier haben die Reifen viel Grip und Konstanz bewiesen, die Fahrer können sehr hohe Geschwindigkeiten in den Kurven und Schikanen halten. Die hohen Kerbs erschweren diese Aufgabe allerdings. Für die GT-Piloten wird vor allem die Konstanz beim Reifenmanagement wichtig sein, während es für die ADAC Formel 4-Fahrer eine Schlüsselrolle spielen wird, möglichst viel über die Reifen und das optimale Aufwärmen zu lernen, um im Qualifying die optimale Performance der Mischung abrufen zu können. Das Wetter kann zu dieser Zeit noch recht launisch sein, so dass die Reifen zuverlässig unterschiedliche Bedingungen meistern müssen."
 
Kurt Ahrens fährt Porsche 908/2 von Steve McQueen
 
Zwei waschechte Motorsportlegenden sorgen Samstag und Sonntag für eine tolle Show in der Mittagspause. Kurt Ahrens, Porsche-Motorsportlegende aus Braunschweig und am vergangenen Sonntag 75 Jahre jung geworden, dreht Demorunden in einem Porsche 908/2. Der Porsche hat einen prominenten Vorbesitzer: Hollywood-Legende Steve McQueen nutzte den Porsche 1970 für Dreharbeiten zu seinem Rennfahrerepos "Le Mans" und fuhr mit dem 908/2 im Jahr 1971 bei den 12h von Sebring/USA mit Peter Revson auf Platz zwei. Der Porsche ist abseits der Demorunden am Wochenende im Fahrerlager zu sehen.
 
Get-Together-Fanzone im Infield
 
Abwechselung von der Rennaction gibt es im "Get together" Zelt des ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt im Innenbereich der Rennstrecke. Am Samstag und Sonntag stehen dort unter anderen Moderatorin Panagiota Petridou, "PS Profi" Jean-Pierre Kraemer, die Moderatorin und Model Rebecca Mir, Model Louisa Mazzurana, Ex-Miss Tuning, Moderatorin und Playmate Katharina Kuhlmann, sowie TV-Star Jan Leyk und diverse Fussballprofis der regionalen Bundesligisten für Autogramme und Fotos zur Verfügung. Neben dem Zelt gibt es ein großes Kinderprogramm mit der aufblasbaren ADAC-Rennstrecke, der ADAC-Käferrutsche und einer Hüpfburg.
 
Renndebüt der neuen ADAC Formel 4
 
Highlight im umfangreichen Rahmenprogramm ist die neue ADAC Formel 4. Mit der neuen Formel-Nachwuchsserie, die in Oschersleben mit einem vollen Feld in ihre Debütsaison startet, beginnt der ADAC eine neue Ära in seiner erfolgreichen Nachwuchsförderung im Formelsport. Mit dabei auch die Söhne berühmter Väter. So starten Mick Schumacher, Sohn von Rekord-Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher, Harrison Newey, dessen Vater die legendären Formel-1-Weltmeister-Autos von Sebastian Vettel bei Red Bull Racing baute und Jonathan Cecotto, Junior von Motorrad-Weltmeister Johnny, in der neuen Nachwuchsserie. Neben der ADAC Formel 4 starten in Oschersleben auch die Tourenwagen DTC des DMSB / ADAC Procar sowie Markenpokal-Rennern im Renault Clio Cup Central Europe sowie im Volkswagen Golf Cup unter anderem mit dem ehemaligen polnischen Nationaltorwart Jerzy Dudek. 

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News - Bergrennen

Der KW Berg-Cup in Mickhausen: Gelungenes Finale in den Stauden

Die Auflage 2017 – von der alle Freunde des Bergrennsports inständig hoffen, dass sie nicht zur „Final Edition“ wird – war sicher eine der besten der letzten Jahre. Auch Petrus spielte diesmal zumindest einigermaßen mit. Am Trainingssamstag verwöhnte er sogar mit sehr annehmbarem Herbstwetter, ließ es danach allerdings nachtsüber regnen. Das hörte zwar am Sonntagvormittag auf, aber in den Waldpassagen blieb die 2,2-Kilometer-Strecke tückisch feucht, stellte dadurch höchste Anforderungen an die Pilotinnen und Piloten des „Int. 37. ADAC Bergrennen Mickhausen“. 174 davon nahmen die drei Übungsdurchgänge programmgemäß um Punkt 09:30 Uhr in Angriff. Kurz vor halbsieben tauchten die letzten Autos abends wieder ins Fahrerlager ein. Am Sonntag wurde eine Stunde früher aufgerufen und begonnen. Viele rechneten mit einer stark von Unterbrechungen geprägten ersten Auffahrt. Ganz gemäß der Faustformel: „Wird nur auf trockener Piste trainiert und das Rennen startet nass, so sind häufige Ausrutscher vorprogrammiert.“ Dies traf in Mickhausen zum Glück nicht zu. Hier hat wahrscheinlich der Wertungsmodus geholfen. Der vorsah, nur die zwei besten von drei Heats zum Schlussresultat zu addieren. Da für den weiteren Verlauf des Sonntags Wetterbesserung in Aussicht gestellt war, hielt sich die Angriffslust im ersten Run in Grenzen. Erst ab dem Zweiten wurde die vornehme Zurückhaltung abgelegt, was vermehrte Vorfälle nach sich zog. Die aber allesamt glücklicherweise glimpflich verliefen. Bevor wir uns jetzt gleich das Geschehen im Einzelnen betrachten muss unbedingt noch erwähnt werden, dass Mickhausen 2017 wirklich ein würdiger Abschluss der 30. KW Berg-Cup Saison war. Mit einem tollen internationalen Fahrerfeld, das einerseits durch das Top-Prädikat „Int. FIA Hill Climb Cup“ angelockt worden war, andererseits durch den guten Ruf der Veranstaltung des ASC Bobingen. Die für die herzliche Aufnahme des Berg-Trosses im Fahrerlagerort Münster seit jeher bekannt und nicht zuletzt deshalb bei vielen Aktiven echt beliebt ist. Sehr emotional gestaltet sich immer wieder die letzte Talfahrt nach Rennende über die Strecke durch das Spalier der super mitgehenden Fans. Von denen viele auch noch der stimmungsvollen Siegerehrung im Vorstartbereich beiwohnen, die dieses Jahr gegen 19 Uhr beendet war. Der Verlauf eines Rennens mit dem Modus „Zwei aus Drei“ ist schwierig zu schildern. Weil es keine Durchgängigkeit, dafür aber viele Veränderungen gibt. Wie das in den Klassen mit Beteiligung von KW Berg-Cup Aktiven nun genau ausgesehen hat, das wollen wir uns im Folgenden betrachten.

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Der KW Berg-Cup in St. Agatha/A: Flottes Rennen vor vollem Haus

 Die in der Überschrift getroffene Aussage „flottes Rennen“ gilt übrigens nicht nur für die gefahrenen Top-Zeiten, sondern auch für die Abwicklung. Das Team des MSC Rottenegg liefert zum 30. Rennjubiläum eine perfekte Arbeit ab. Ein Traum sind die Probeheats. Sie beginnen am Samstag erst um 12 Uhr, dies aber minutengenau. 182 Fahrzeuge werden dazu aufgerufen, die beiden Auffahrten auf der flüssigen, ultraschnellen 3,2-Kilometer-Strecke von Esthofen hinauf nach St. Agatha sind schon gegen 16:30 Uhr beendet. Traditionell wird in Oberrösterreich der Sonntag mit einem dritten Trainings-Run begonnen. Dieser startet um 8:30 Uhr. Nach einer Stunde und vierzig Minuten sind alle oben. Mein Block, auf dem ich routinemäßig die wichtigsten Vorfälle festhalte, ist so gut wie leer. Nur ein paar Notizen über das Wetter habe ich hin gekritzelt. Trocken steht da, morgens kühl. Am Samstag wärmt die Sonne das Asphaltband etwas auf, am Renntag hält sie sich oft hinter Wolken versteckt. In Anbetracht der hohen Zahl an Teilnehmern wird der Rennbeginn flugs auf 12 Uhr vorgezogen. Ein weiser Beschluss, denn im ersten Race-Heat wird nun merklich hitziger agiert. Was ein Teil der Betonwandelemente und Leitplanken zu spüren bekommt. Aber es bleibt bei glimpflich verlaufenden Einzelfällen, die Blessuren an den Sicherheitseinrichtungen werden schnell behoben. In der zweiten und letzten Bergfahrt haben sich die Gemüter schon wieder beruhigt, gegen 17:15 Uhr schließt die Startnummer 1, Christian Merli im Osella FA30, mit dem neuen Streckenrekord von 1:02,129 das EXCAPE Autobergrennen Esthofen – St. Agatha spektakulär und würdig zugleich ab.

Wie immer ist die Rückführung ein letztes Highlight, denn Fans und Rennautos teilen sich dabei diszipliniert die Straße. Und begeisterte Zuschauer hatte es auch in 2017 an beiden Tagen reichlich. Ganz genauso wie aktive KW Berg-Cup’ler. 48 davon haben sich an der Reise nach St. Agatha beteiligt. Das ist mehr als ein Viertel des imposanten Gesamtfeldes. Wie es den Einzelnen in unserem rot-weiß-roten Nachbarland ergangen ist, das wollen wir uns nun gemeinsam Klasse für Klasse ansehen.

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Der KW Berg-Cup in Unterfranken: Runde 50. Auflage des Klassikers

Zum runden Geburtstag ein rundum gelungenes Rennen, besser hätte es für den GAMSC Würzburg am letzten Wochenende gar nicht laufen können. Eine nasse Fahrbahn gab es nur am Trainingssamstag bis gegen Mittag, der Sonntag bot dann echt annehmbares Wetter. Zwar etwas kühl, in der Tendenz aber eher freundlich. An beiden Tagen schaffte die Mannschaft rund um Peter Thumbeck einen pünktlichen Beginn, legte damit den Grundstein dazu, dass alle drei pro Tag geplanten Läufe auf der 3,05-Kilometer-Strecke durchgezogen werden konnten. Trotz der insgesamt 181 teilnehmenden Autos, von denen 47 in der angegliederten Gleichmäßigkeitsprüfung starteten, lag der Schluss des Fahrbetriebes jeweils kurz vor 17:30 Uhr. Die Feiern zum „Fünfzigsten“ beschränkten sich auf den Samstagabend. Im Festzelt, das sehr gut besucht war, erlebten die Gäste ein buntes Programm, zu dem die Eichenbühler Vereine verschiedene attraktive Einlagen beisteuerten. Besonders interessant war für alle Freunde des Bergrennsports sicher der Beitrag der Feuerwehr, an dem Nils Abb federführend mitgearbeitet hatte. In einer gut inszenierten Multimediashow ließ dieser 50 Jahre Bergrennen Unterfranken Revue passieren, wobei die gezeigten Bilder bei vielen Besuchern Erinnerungen auffrischten und Emotionen auslösten. Und damit zurück aus dem Festzelt an die Rennstrecke. Wie immer steigen wir mit dem NSU-Bergpokal, für den Unterfranken der vorletzte Lauf des Jahres war, in die Berichterstattung ein. Elf der luftgekühlten Heckmotorfahrzeuge nahmen daran teil. Der Übungssamstag bot wenig Überraschendes. Jörg Davidovic ließ sich die beste Zeit gutschreiben. Karsten Steinert folgte als Zweiter, dahinter bezog Gaststarter Andreas Reich Position drei. Ihm folgten, eng zusammenliegend, Thomas Krystofiak (TP4) und Uwe Schindler als Fünfter. Der Renntag zeichnete dann ab Platz zwei ein etwas anderes Bild. Uwe Schindler fuhr im ersten Heat auf die Drei vor, setzte sich vor Thomas Krystofiak (P4) und Andreas Reich (P5). Der Letztgenannte hatte in der zweiten Auffahrt ein Problem, vollendete diese nicht. Seinen fünften Rang übernahm Mike Vogel. Vor ihm hatte sich nichts geändert, allerdings war Thomas Krystofiak weiterhin nahe an Uwe Schindler dran. Im dritten und letzten Run schaffte der sehr gleichmäßig agierende Thomas Krystofiak noch die Wende, zog um 0,459 Sekunden an Uwe Schindler vorbei. Der Endstand: Klassensieg für Jörg Davidovic vor Karsten Steinert (P2) und Thomas Krystofiak als Drittem. Uwe Schindler beendet das Rennen auf der Vier, Fünfter ist Mike Vogel.

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News - Rundstrecke

Porsche-Fahrer Renauer und Jaminet gewinnen ADAC GT Masters

Ein Punkt war am Ende entscheidend: Dank Platz fünf im zweiten Rennen beim Saisonfinale in Hockenheim sicherten sich die Porsche-Fahrer Robert Renauer (33/Jedenhofen) und Mathieu Jaminet (23/F, beide Precote Herberth Motorsport) ihren ersten Titel im ADAC GT Masters und verwiesen damit die Rennsieger Sheldon van der Linde (19/ZA) und Kelvin van der Linde (22/ZA, beide Montaplast by Land-Motorsport) auf den zweiten Gesamtrang. Platz zwei ging im 14. Saisonrennen an das Lamborghini-Duo Rolf Ineichen (40/CH) und Christian Engelhart (31/Starnberg, beide GRT Grasser Racing Team), den dritten Platz holten Indy Dontje (25/NL) und Maximilian Buhk (25/Schwarzenbek, beide Mann-Filter Team HTP). "Ein Megatag", jubelte der frischgebackene Champion Renauer. "Unglaublich, dass wir den Titel geholt haben. Ich bin immer noch ein wenig baff."

Titelkampf beginnt turbulent

Der Titelkampf im alles entscheidenden Rennen begann dramatisch: Der Pole-Setter und Tabellendritte Maximilian Götz kollidierte bereits in der ersten Kurve mit dem Audi von Dries Vanthoor (20/B, EFP by TECE) und musste aufgeben. Mit dem Champion von 2012 und seinem Teamkollegen Markus Pommer waren damit die ersten der vier verbliebenen Titelkandidaten aus dem Rennen.

Das Rennen wurde nach einer kurzen Unterbrechung für Aufräumarbeiten neu gestartet. An der Spitze setzte sich Lamborghini-Werkspilot Christian Engelhart in den Folgerunden stetig vom Feld ab und baute seinen Vorsprung auf knapp sechs Sekunden aus. Auf Platz zwei folgte Audi-Fahrer Kelvin van der Linde vor dem BMW von Timo Scheider (BMW Team Schnitzer) und Tabellenführer Mathieu Jaminet, der von Platz zehn gestartet war. Bis zu den Fahrerwechseln blieb diese Reihenfolge stabil.

Danach machte Sheldon van der Linde, der von Bruder Kelvin übernommen hatte, in großen Schritten Jagd auf den führenden Lamborghini von Rolf Ineichen. Kurz vor Rennende war er am Schweizer dran und überholte diesen schließlich drei Runden vor Schluss. Mit 2,2 Sekunden Vorsprung fuhr er danach zum zweiten Saisonsieg. Den erhofften Titel verpassten die beiden Südafrikaner dennoch um nur einen Zähler. Denn mit Rang fünf hinter dem drittplatzierten Mercedes-AMG von Dontje/Buhk, die dank einer geschickten Boxenstoppstrategie Plätze gutmachten, und dem BMW von Timo Scheider und BMW-Junior Mikkel Jensen (23/DK) holten Renauer und Jaminet die entscheidenden Meisterschaftszähler. Mit 137:136 Punkten gewannen die "Neunelfer"-Piloten erstmals den Fahrertitel im ADAC GT Masters.

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Corvette-Sieg macht Titel-Vierkampf noch spannender

Showdown im letzten Saisonrennen: Nach dem Sieg der Corvette-Piloten Marvin Kirchhöfer (24/Markkleeberg) und Daniel Keilwitz (29/Villingen, beide Callaway Competition) im vorletzten Saisonlauf in Hockenheim liegen vor dem Finalrennen am Sonntag (ab 13.00 Uhr live bei SPORT1) noch vier Fahrerpaarungen im Titelrennen. Dank Platz zwei im Samstagsrennen führt das Porsche-Duo Robert Renauer (33/Jedenhofen) und Mathieu Jaminet (23/F, beide Precote Herberth Motorsport) weiterhin die Gesamtwertung an. Da die Audi-Fahrer Sheldon van der Linde (19/ZA) und Kelvin van der Linde (22/ZA, beide Montaplast by Land-Motorsport) sowie Markus Pommer (27/Neckarsulm) und Maximilian Götz (32/Uffenheim, beide Mann-Filter Team HTP) im Mercedes-AMG als Dritte und Vierte ins Ziel kamen, können auch sie sich weiterhin Hoffnungen auf die Meisterschaft machen. „Ich bin superhappy“, sagt Marvin Kirchhöfer. „Es wird morgen superspannend. Wir werden erneut alles geben.“ Das Mann-Filter Team HTP gewann am Samstag bereits vorzeitig den Titel in der Team-Wertung, Sheldon van der Linde holte mit einem Klassensieg in der Pirelli-Junior-Wertung vorzeitig den Titel in der Nachwuchsfahrerwertung, Remo Lips durfte sich vorzeitig über den dritten Titel in Folge in der Pirelli-Trophy-Wertung freuen.

Spannende Zweikämpfe der Titelrivalen
Die Rennsieger Kirchhöfer und Keilwitz verbesserten sich bereits beim Start von der dritten auf die zweite Position. Danach machte Startfahrer Kirchhöfer Jagd auf Pole-Setter und Tabellenführer Renauer. In der neunten Runde beschleunigte er den Porsche-Fahrer schließlich ausgangs der Spitzkehre aus und eroberte die Führung. Mit einer Serie schneller Runden baute Kirchhöfer anschließend seinen Vorsprung bis zu den Boxenstopps auf knapp 2,5 Sekunden aus. Partner Keilwitz blieb auch nach dem Pflichtfahrerwechsel vorn. In der Schlussphase wurde er noch einmal von Renauers Teamkollege Jaminet unter Druck gesetzt, sah aber nach 36 Runden mit 0,746 Sekunden Vorsprung als erster die Zielflagge. Dank des dritten Saisonsieges verbesserten sich Kirchhöfer und Keilwitz auf den zweiten Rang der Fahrer-Wertung und liegen punktgleich mit Pommer/Götz zehn Zähler hinter den Tabellenführern Renauer/Jaminet.

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Van der Linde-Brüder legen beim Finale vor

Starkes Statement im Titelkampf von den aktuellen Tabellendritten Sheldon van der Linde (19/ZA) und Kelvin van der Linde (22/ZA, beide Montaplast by Land-Motorsport) im ersten freien Training beim Finale in Hockenheim. Im Audi R8 setzten die Brüder im ersten freien Training die Bestzeit und lagen 0,254 Sekunden vor ihrem nächsten Verfolger. Die beiden Rennen des großen Finalwochenendes werden am Samstag (ab 14:30 Uhr) und Sonntag (ab 13:00 Uhr) von SPORT1 live und in voller Länge übertragen. Außerdem sind sie online im Livestream auf sport1.de, adac.de/motorsport und youtube.com/adac zu sehen.

Die Brüder van der Linde beherrschten von Anfang an die 50-minütige Sitzung. Kelvin van der Linde setzte mit 1.40,074 Minuten bereits früh die erste Bestmarke, die bis in die Schlussminuten Bestand hatte. Zwar verloren die Titelkandidaten kurz vor Ende der Session zwischenzeitlich noch einmal den Spitzenplatz, doch dann erzielte Sheldon van der Linde mit 1.39,471 Minuten die endgültige Bestzeit. "Ich hatte bereits zu Beginn mit alten Reifen einen sehr guten Run", so Kelvin van der Linde. "Zum Schluss haben wir unsere Qualifying-Abstimmung für morgen ausprobiert, da es wohl im Lauf des Tages zu regnen beginnen soll. Wir sind gut vorbereitet. Ein paar Kleinigkeiten gibt es noch zu tun, aber wir sind startklar für Samstag."

0,254 Sekunden hinter den Audi-Fahrern fuhren Luca Stolz (23/Brachbach) und Sebastian Asch (32/Ammerbuch, beide Team Zakspeed BKK Mobil Oil Racing) im Mercedes-AMG auf den zweiten Rang vor Mirko Bortolotti (28/I) und Andrea Caldarelli (28/I, beide ORANGE1 by GRT Grasser) im schnellsten Lamborghini Huracán GT3. Die Top Fünf komplettierten Indy Dontje (25/NL) und Maximilian Buhk (25/Schwarzenbek, beide Mann-Filter Team HTP) und Mike David Ortmann (18/Ahrensfelde) und Markus Winkelhock (38/Schorndorf, beide BWT Mücke Motorsport).
Die Tabellenführer Robert Renauer (33/Jedenhofen) und Mathieu Jaminet (23/F, beide Precote Herberth Motorsport) kamen auf den 14. Rang, nachdem sie in den Tests am Donnerstag die Tagesbestzeit erzielt hatten.

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