Startschuss zur Jubiläumssaison des ADAC GT Masters

Am kommenden Wochenende startet das ADAC GT Masters in der Motorsport Arena Oschersleben (15. bis 17. April) in seine zehnte Saison. Die Fans können sich bei der ersten von sieben Veranstaltungen in Deutschland, Österreich und den Niederlanden auf ein prall gefülltes Starterfeld mit neuen Teams und neuen Supersportwagen freuen. Ein optimierter Ablaufplan sorgt an den Rennwochenende dabei für die Fans für noch mehr Spannung. Alle Rennen des ADAC GT Masters werden auch 2016 live und in voller Länge von SPORT1 im Free-TV übertragen. Den Saisonstart in Oschersleben zeigt SPORT1 Samstag und Sonntag live ab 13.00 Uhr. 

Das Startfeld der zehnten Saison ist imposant: 19 Teams mit mehr als 30 Supersportwagen von acht Marken und einem bunten Fahrermix wollen in Oschersleben einen möglichst guten Einstand in die große Jubiläumssaison des ADAC GT Masters geben. Favoriten für die ersten beiden Rennen auszumachen, ist schwierig. Legt man die Zeiten des offiziellen Vorsaisontests in Oschersleben zugrunde, könnten die Neueinsteiger vom Team Montaplast by Land-Motorsport eine gute Rolle spielen. Bei drei der sechs Testsessions standen die beiden Audi R8 des Rennstalls aus Niederdreisbach an der Spitze der Zeitentableaus. Christopher Mies (26, Heiligenhaus) gelang der insgesamt schnellste Umlauf. "Die Zeiten bei Tests sind immer mit Vorsicht zu genießen", so Mies, der sich einen neuen Audi mit Connor De Phillippi (23, USA) teilen wird. "Kein Team hat die Karten aufgedeckt. Alle haben einfach nur ihre Programme abgespult. Was natürlich ein Vorteil aller Audi-Teams für die Saison 2016 ist: Der R8 hat 2015 schon einige Rennen absolviert und auch gewonnen. In Oschersleben ist aber alles offen. Ich freue mich auf ein großes und starkes Feld. Gute Qualifyingergebnisse werden auf so einem engen Kurs wichtig sein, um vorn mitzumischen."  
Schon vom Papier her muss man die beiden Champions 2015, Luca Ludwig (27, Bonn) und Sebastian Asch (29, Ammerbuch), zu den Titelaspiranten zählen. Das Duo fährt erneut für das AMG-Team Zakspeed und teilt sich einen neuen Mercedes-AMG. Déjà-vu für Asch, der wie schon 2013 als aktueller Titelträger in das ADAC GT Masters startet. Er zeigt sich zuversichtlich, dass die anstehende Saison nicht so endet wie jene vor drei Jahren, als er im Jahr der Titelverteidigung Gesamtrang 18 belegte: "Damals wechselte mein Team die Automarke und ich bekam einen neuen Teamkollegen zur Seite. In diesem Jahr sind wir eine eingespielte Truppe. Unser Mercedes hat sich beim Test gut angefühlt. Ich hoffe, dass wir beim Saisonstart in den Top Sechs mitmischen können. Ich komme in Oschersleben eigentlich immer ganz gut zurecht."
 
Titelverteidiger der Teamwertung ist Schubert Motorsport. Allein das ist schon genug Motivation. Aber die Mannschaft um Teamchef Torsten Schubert, die 2016 mit dem neuen BMW M6 antreten wird, hat zusätzlich noch ein Heimspiel: Der Firmensitz liegt in Sichtweite zur Motorsport Arena Oschersleben. "Die Rennen in Oschersleben sind für uns natürlich immer ganz spezielle. Viele Leute aus der Umgebung drücken uns die Daumen", so Schubert. Beim ersten Rennwochenende teilt sich BMW-Motorsport-Junior Jesse Krohn (25, FIN) das Cockpit mit Martin Tomczyk (34, Rosenheim). Der DTM-Pilot vertritt Stammfahrer Louis Delétraz (19, CH), ebenfalls BMW-Motorsport-Junior, der wegen Terminüberschneidungen passen muss. Schubert: "Auf den Einsatz von Martin, mit dem wir schon bei dem ADSC Zurich 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring zusammen gearbeitet haben, freuen wir uns besonders."
 
Der letztjährige Gewinner der Meisterschaft für nicht-professionelle Fahrer - ehemals Gentlemen-Wertung, ab diesem Jahr Trophy - Andreas Weishaupt (43, Ulm), ist auch im Starterfeld 2016 vertreten. Er teilt sich einen von drei Bentley Continental des neu formierten Bentley Team ABT mit Jordan Pepper (19, ZA). "Schön, dass die 'Mission Titelverteidigung' in der Trophy-Wertung endlich losgeht. Für die Rennen in Oschersleben bin ich allerdings nur verhalten optimistisch", so Weishaupt. "Zum einen liegt mir die Strecke nicht wirklich, zum anderen muss ich mich noch an das neue Auto gewöhnen. Aber ich habe ein erfahrenes Team im Rücken und mit Jordan Pepper einen sehr professionellen Mitstreiter an der Seite. Beides wird helfen, fehlende Testkilometer zumindest teilweise zu kompensieren. Beim Blick auf die Starterliste muss man sagen, dass es nicht einfacher geworden ist, sich als ambitionierter Amateur zu behaupten, aber genau das macht für mich den Reiz des ADAC GT Masters aus."
 
Aus dem großen Pool der Piloten ohne aktuelle Titelehren gehen weitere spannende Fahrerkombinationen hervor. In einem der beiden neuen Lamborghini Huracán von HB Racing bilden mit Norbert Siedler (33, Wildschönau) und Jaap van Lagen (38, NL) zwei erfahrene GT-Spezialisten eine schlagkräftige Kombination. Im Audi R8 von Phoenix Racing wechseln sich hingegen mit Markus Pommer (25, Heilbronn) ein Rookie und Markus Winkelhock (35, Berglen-Steinach) ein Routinier ab. Eine von drei Porsche-Mannschaften ist das KÜS TEAM75 Bernhard. Der Rennstall von Sportwagenweltmeister und Le-Mans-Sieger Timo Bernhard vertraut in seiner ADAC GT Master-Debütsaison auf die Dienste von David Jahn (25, Leipzig) und Kévin Estre (27, F). Letzterer wird beim Auftakt in Oschersleben von Chris van der Drift (30, NZ) vertreten.
 
Zum engeren Favoritenkreis zählt auch das Fahrer-Duo Laurens Vanthoor (24, B), Shootingstar der vergangenen GT-Saison sowie Schnellster am ersten Tag des Tests in Oschersleben und Florian Stoll (34, Rickenbach), der einen Erfahrungsschatz von 80 ADAC GT Masters-Rennen vorweisen kann Das Duo greift im Audi R8 von kfzteile24 - APR Motorsport an. Das Audi-Team Car Collection Motorsport weiß zwei ehemalige ADAC GT Masters-Champions in seinem Fahrerkader: Christopher Haase (28, Kulmbach), Gesamtsieger 2007 und Kelvin van der Linde (19, ZA), Titelträger 2014. Das Traditionsteam Callaway Competition bringt seine neue Corvette C7 an den Start und zählt unter anderem auf die Dienste von ADAC GT Masters-Rekordsieger Daniel Keilwitz (26, Villingen) .
 
Neuer Ablauf, neue Juniorwertung und größerer Preisgeldtopf
 
In der Saison 2016 kämpfen die Fahrer um einen noch größeren Preisgeldtopf und eine neue Juniorwertung. Insgesamt ist das ADAC GT Masters mit einer Summe von 500.000 Euro in Geld- und Sachpreisen dotiert. In jedem der insgesamt 14 Saisonrennen kämpfen die Fahrer um ein Preisgeld von 25.000 Euro. Wertvolle Sachpreise können die Fahrer in der neuen Junior-Wertung und in der Trophy-Wertung, die die Gentlemen-Klasse ablöst, gewinnen. In beiden Wertungen kämpfen die Piloten um Reifen von ADAC GT Masters-Exklusivreifenpartner Pirelli zur Verwendung in der Saison 2017 In der Junior-Wertung sind Fahrer bis zu einem Alter von 25 Jahren aus den Fahrerkategorien Silber und Bronze startberechtigt. Fans dürfen sich an den beiden Renntagen in dieser Saison über noch mehr Action freuen. Die Zeittrainings finden immer am Samstag und Sonntag wenige Stunden vor den Rennen statt.
 
Spannendes Rahmenprogramm in Oschersleben
 
Der abwechslungsreiche Zeitplan in der Motorsport Arena Oschersleben sieht neben dem Geschehen des ADAC GT Masters auch Action von weiteren Rennserien des ADAC vor. Die ADAC Formel 4 bestreitet nach ihrem erfolgreichen Debüt im Vorjahr 2016 die zweite Saison. Brandneu ist die ADAC TCR Germany. Die Tourenwagenserie absolviert sechs von sieben Rennwochenenden innerhalb des ADAC GT Masters-Veranstaltungspakets. Darüber hinaus ist beim Saisonstart auch der Porsche Carrera Cup Deutschland und der Deutsche Tourenwagen Cup am Start. 

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News - Bergrennen

Der KW Berg-Cup in Mickhausen: Gelungenes Finale in den Stauden

Die Auflage 2017 – von der alle Freunde des Bergrennsports inständig hoffen, dass sie nicht zur „Final Edition“ wird – war sicher eine der besten der letzten Jahre. Auch Petrus spielte diesmal zumindest einigermaßen mit. Am Trainingssamstag verwöhnte er sogar mit sehr annehmbarem Herbstwetter, ließ es danach allerdings nachtsüber regnen. Das hörte zwar am Sonntagvormittag auf, aber in den Waldpassagen blieb die 2,2-Kilometer-Strecke tückisch feucht, stellte dadurch höchste Anforderungen an die Pilotinnen und Piloten des „Int. 37. ADAC Bergrennen Mickhausen“. 174 davon nahmen die drei Übungsdurchgänge programmgemäß um Punkt 09:30 Uhr in Angriff. Kurz vor halbsieben tauchten die letzten Autos abends wieder ins Fahrerlager ein. Am Sonntag wurde eine Stunde früher aufgerufen und begonnen. Viele rechneten mit einer stark von Unterbrechungen geprägten ersten Auffahrt. Ganz gemäß der Faustformel: „Wird nur auf trockener Piste trainiert und das Rennen startet nass, so sind häufige Ausrutscher vorprogrammiert.“ Dies traf in Mickhausen zum Glück nicht zu. Hier hat wahrscheinlich der Wertungsmodus geholfen. Der vorsah, nur die zwei besten von drei Heats zum Schlussresultat zu addieren. Da für den weiteren Verlauf des Sonntags Wetterbesserung in Aussicht gestellt war, hielt sich die Angriffslust im ersten Run in Grenzen. Erst ab dem Zweiten wurde die vornehme Zurückhaltung abgelegt, was vermehrte Vorfälle nach sich zog. Die aber allesamt glücklicherweise glimpflich verliefen. Bevor wir uns jetzt gleich das Geschehen im Einzelnen betrachten muss unbedingt noch erwähnt werden, dass Mickhausen 2017 wirklich ein würdiger Abschluss der 30. KW Berg-Cup Saison war. Mit einem tollen internationalen Fahrerfeld, das einerseits durch das Top-Prädikat „Int. FIA Hill Climb Cup“ angelockt worden war, andererseits durch den guten Ruf der Veranstaltung des ASC Bobingen. Die für die herzliche Aufnahme des Berg-Trosses im Fahrerlagerort Münster seit jeher bekannt und nicht zuletzt deshalb bei vielen Aktiven echt beliebt ist. Sehr emotional gestaltet sich immer wieder die letzte Talfahrt nach Rennende über die Strecke durch das Spalier der super mitgehenden Fans. Von denen viele auch noch der stimmungsvollen Siegerehrung im Vorstartbereich beiwohnen, die dieses Jahr gegen 19 Uhr beendet war. Der Verlauf eines Rennens mit dem Modus „Zwei aus Drei“ ist schwierig zu schildern. Weil es keine Durchgängigkeit, dafür aber viele Veränderungen gibt. Wie das in den Klassen mit Beteiligung von KW Berg-Cup Aktiven nun genau ausgesehen hat, das wollen wir uns im Folgenden betrachten.

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Der KW Berg-Cup in St. Agatha/A: Flottes Rennen vor vollem Haus

 Die in der Überschrift getroffene Aussage „flottes Rennen“ gilt übrigens nicht nur für die gefahrenen Top-Zeiten, sondern auch für die Abwicklung. Das Team des MSC Rottenegg liefert zum 30. Rennjubiläum eine perfekte Arbeit ab. Ein Traum sind die Probeheats. Sie beginnen am Samstag erst um 12 Uhr, dies aber minutengenau. 182 Fahrzeuge werden dazu aufgerufen, die beiden Auffahrten auf der flüssigen, ultraschnellen 3,2-Kilometer-Strecke von Esthofen hinauf nach St. Agatha sind schon gegen 16:30 Uhr beendet. Traditionell wird in Oberrösterreich der Sonntag mit einem dritten Trainings-Run begonnen. Dieser startet um 8:30 Uhr. Nach einer Stunde und vierzig Minuten sind alle oben. Mein Block, auf dem ich routinemäßig die wichtigsten Vorfälle festhalte, ist so gut wie leer. Nur ein paar Notizen über das Wetter habe ich hin gekritzelt. Trocken steht da, morgens kühl. Am Samstag wärmt die Sonne das Asphaltband etwas auf, am Renntag hält sie sich oft hinter Wolken versteckt. In Anbetracht der hohen Zahl an Teilnehmern wird der Rennbeginn flugs auf 12 Uhr vorgezogen. Ein weiser Beschluss, denn im ersten Race-Heat wird nun merklich hitziger agiert. Was ein Teil der Betonwandelemente und Leitplanken zu spüren bekommt. Aber es bleibt bei glimpflich verlaufenden Einzelfällen, die Blessuren an den Sicherheitseinrichtungen werden schnell behoben. In der zweiten und letzten Bergfahrt haben sich die Gemüter schon wieder beruhigt, gegen 17:15 Uhr schließt die Startnummer 1, Christian Merli im Osella FA30, mit dem neuen Streckenrekord von 1:02,129 das EXCAPE Autobergrennen Esthofen – St. Agatha spektakulär und würdig zugleich ab.

Wie immer ist die Rückführung ein letztes Highlight, denn Fans und Rennautos teilen sich dabei diszipliniert die Straße. Und begeisterte Zuschauer hatte es auch in 2017 an beiden Tagen reichlich. Ganz genauso wie aktive KW Berg-Cup’ler. 48 davon haben sich an der Reise nach St. Agatha beteiligt. Das ist mehr als ein Viertel des imposanten Gesamtfeldes. Wie es den Einzelnen in unserem rot-weiß-roten Nachbarland ergangen ist, das wollen wir uns nun gemeinsam Klasse für Klasse ansehen.

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Der KW Berg-Cup in Unterfranken: Runde 50. Auflage des Klassikers

Zum runden Geburtstag ein rundum gelungenes Rennen, besser hätte es für den GAMSC Würzburg am letzten Wochenende gar nicht laufen können. Eine nasse Fahrbahn gab es nur am Trainingssamstag bis gegen Mittag, der Sonntag bot dann echt annehmbares Wetter. Zwar etwas kühl, in der Tendenz aber eher freundlich. An beiden Tagen schaffte die Mannschaft rund um Peter Thumbeck einen pünktlichen Beginn, legte damit den Grundstein dazu, dass alle drei pro Tag geplanten Läufe auf der 3,05-Kilometer-Strecke durchgezogen werden konnten. Trotz der insgesamt 181 teilnehmenden Autos, von denen 47 in der angegliederten Gleichmäßigkeitsprüfung starteten, lag der Schluss des Fahrbetriebes jeweils kurz vor 17:30 Uhr. Die Feiern zum „Fünfzigsten“ beschränkten sich auf den Samstagabend. Im Festzelt, das sehr gut besucht war, erlebten die Gäste ein buntes Programm, zu dem die Eichenbühler Vereine verschiedene attraktive Einlagen beisteuerten. Besonders interessant war für alle Freunde des Bergrennsports sicher der Beitrag der Feuerwehr, an dem Nils Abb federführend mitgearbeitet hatte. In einer gut inszenierten Multimediashow ließ dieser 50 Jahre Bergrennen Unterfranken Revue passieren, wobei die gezeigten Bilder bei vielen Besuchern Erinnerungen auffrischten und Emotionen auslösten. Und damit zurück aus dem Festzelt an die Rennstrecke. Wie immer steigen wir mit dem NSU-Bergpokal, für den Unterfranken der vorletzte Lauf des Jahres war, in die Berichterstattung ein. Elf der luftgekühlten Heckmotorfahrzeuge nahmen daran teil. Der Übungssamstag bot wenig Überraschendes. Jörg Davidovic ließ sich die beste Zeit gutschreiben. Karsten Steinert folgte als Zweiter, dahinter bezog Gaststarter Andreas Reich Position drei. Ihm folgten, eng zusammenliegend, Thomas Krystofiak (TP4) und Uwe Schindler als Fünfter. Der Renntag zeichnete dann ab Platz zwei ein etwas anderes Bild. Uwe Schindler fuhr im ersten Heat auf die Drei vor, setzte sich vor Thomas Krystofiak (P4) und Andreas Reich (P5). Der Letztgenannte hatte in der zweiten Auffahrt ein Problem, vollendete diese nicht. Seinen fünften Rang übernahm Mike Vogel. Vor ihm hatte sich nichts geändert, allerdings war Thomas Krystofiak weiterhin nahe an Uwe Schindler dran. Im dritten und letzten Run schaffte der sehr gleichmäßig agierende Thomas Krystofiak noch die Wende, zog um 0,459 Sekunden an Uwe Schindler vorbei. Der Endstand: Klassensieg für Jörg Davidovic vor Karsten Steinert (P2) und Thomas Krystofiak als Drittem. Uwe Schindler beendet das Rennen auf der Vier, Fünfter ist Mike Vogel.

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News - Rundstrecke

Renauer/Jaminet holen in Zandvoort ersten Saisonsieg für Porsche

Robert Renauer (33/Jedenhofen) und Mathieu Jaminet (23/F, beide Precote Herberth Motorsport) positionieren sich im Titelkampf. Im Sonntagsrennen in Zandvoort in den Niederlanden fuhren sie mit einem souveränen Start-Ziel-Sieg zum ersten Saisonerfolg von Porsche im ADAC GT Masters. Platz zwei ging an die Mercedes-AMG-Paarung Patrick Assenheimer (26/Heilbronn) und Raffaele Marciello (23/I, beide AutoArenA Motorsport) vor Adrien de Leener (28/B) und Klaus Bachler (27/A, beide KÜS Team75 Bernhard) in einem weiteren Porsche 911 GT3 R. "Das war ein perfekter Tag", jubelte Sieger Jaminet. "Endlich den ersten Saisonsieg für uns und Porsche geholt zu haben ist großartig." 

Problemloser Triumph für Renauer/Jaminet

Pole-Setter Jaminet behauptete beim Start die Führung und setzte sich in den Folgerunden stetig von seinen Verfolgern ab. Zwischenzeitlich fuhr der Franzose einen Vorsprung von fast 3,5 Sekunden heraus und übergab schließlich beim Pflichtboxenstopp mit einem Zeitpolster von knapp 2,5 Sekunden an Partner Renauer. Auch der Bayer zeigte anschließend eine fehlerlose Leistung und sah nach 35 Runden mit 4,9 Sekunden Vorsprung als Sieger die Zielflagge. Jaminet und Renauer sicherten damit Porsche den ersten Sieg der Saison. Für Jaminet war es der zweite im ADAC GT Masters, für Teamkollege Renauer der fünfte. Dabei hatte das Wochenende für das Duo mit einem Rückschlag begonnen: Nach einem Unfall von Renauer im ersten Freien Training am Freitag musste der Porsche in einer Nachtschicht wieder instand gesetzt werden. 

Den zweiten Platz fuhren die Mercedes-AMG-Fahrer Assenheimer/Marciello ein. Startfahrer Marciello lag in der ersten Rennhälfte auf dem fünften Rang, absolvierte aber den Boxenstopp später als die direkten Konkurrenten. Das zahlte sich aus: Partner Assenheimer lag danach bereits auf Rang drei und ging schließlich an Porsche-Pilot de Leener vorbei auf die zweite Position - das beste Saisonergebnis für das AutoArenA-Duo. De Leener und Partner Klaus Bachler mussten sich am Ende mit dem dritten Rang begnügen, nachdem Bachler beim Start den Porsche bereits auf den zweiten Rang vorgefahren hatte. 

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Lamborghini-Duo Perez Companc/Mapelli siegt in Zandvoort

Ezequiel Perez Companc (24/RA) und Marco Mapelli (31/I, beide GRT Grasser Racing Team) heißen die Sieger des Samstagsrennens des ADAC GT Masters in Zandvoort. Die Lamborghini-Fahrer setzten sich mit einem knappen Vorsprung von 0,703 Sekunden gegen die Audi-Piloten Sheldon van der Linde (19/ZA) und Kelvin van der Linde (22/ZA, beide Montaplast by Land-Motorsport) sowie deren Teamkollegen Jake Dennis (24/B) und Christopher Mies (29/Heiligenhaus) durch. „Ich freue mich sehr über den Sieg“, so Pole-Setter und Sieger Perez Companc. „Das Rennen war sehr hart, denn unsere Verfolger haben uns ständig unter Druck gesetzt. Die Zuschauer haben viele enge Kämpfe gesehen.“ 

Teamkollegen kollidieren im Kampf um Platz eins

Das Samstagsrennen in Zandvoort begann turbulent. Pole-Setter Ezequiel Perez Companc blieb beim Start vorn, doch ausgangs der ersten Kurve ging der von Platz zwei gestartete Mirko Bortolotti (28/I, ORANGE1 by GRT Grasser) im Schwesterauto am Argentinier vorbei. Doch nur zwei Kurven später kollidierten die beiden Huracán GT3. Während Perez Companc wieder die Führung übernahm, drehte sich Bortolotti von der Strecke. Zur Bergung seines Fahrzeugs ging für drei Umläufe das Safety-Car auf die Strecke. Anschließend verteidigte Perez Companc bis zum Pflichtboxenstopp gegen die beiden dicht folgenden Audi von Montaplast by Land-Motorsport die Spitzenposition. Nach dem Pflichtboxenstopp mit Fahrerwechsel blieb der Lamborghini weiter an der Spitze. Marco Mapelli, der in Zandvoort seinen ersten Einsatz in der diesjährigen ADAC GT Masters-Saison hatte, fuhr danach den Sieg sicher ins Ziel. Für Perez Companc war es nach dem Lausitzring 2017 der zweite Sieg in der „Liga der Supersportwagen“ und der zweite in der Pirelli-Junior-Wertung. Partner Mapelli triumphierte erstmals in der Serie.

Die Audi-Fahrer Sheldon und Kelvin van der Linde fuhren auf Rang zwei, nachdem sie ihren Boxenstopp eher als ihre Teamkollegen Jake Dennis und Christopher Mies absolviert hatten, die nach ihrem Fahrerwechsel auf Rang drei zurückfielen. Für die van-der-Linde-Brüder war es nach dem Saisonauftakt in Oschersleben der zweite Podestplatz der Saison, für ihre Teamkollegen der erste des Jahres.

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Audi-Duo Salaquarda/Stippler siegt im Sonntagsrennen auf dem Nürburgring

Premierenerfolg für das Team ISR beim ADAC GT Masters: Filip Salaquarda (34/CZ) und Frank Stippler (43/Bad Münstereifel) gewannen im Audi R8 LMS für das Team aus Tschechien das Sonntagsrennen der „Liga der Supersportwagen“ auf dem Nürburgring. Im Kampf um Platz zwei setzten sich die Mercedes-AMG-Fahrer Markus Pommer (27/Neckarsulm) und Maximilian Götz (32/Uffenheim, beide Mann-Filter Team HTP Motorsport) in der vorletzten Runde gegen die Audi-Piloten Mike David Ortmann (18/Ahrensfelde) und Markus Winkelhock (38/Schorndorf, beide BWT Mücke Motorsport) durch. „Ein großartiger Tag“, so Premierensieger Salaquarda. „Gleich in unserer ersten ADAC GT Masters-Saison ein Rennen zu gewinnen, ist wirklich fantastisch.“ 

Auf dem Weg zum ersten ADAC GT Masters-Sieg ihres Rennstalls zeigten die beiden Team-ISR-Piloten eine souveräne Vorstellung. Nachdem Frank Stippler bereits im Qualifying die erste Pole-Position für die tschechische Mannschaft eingefahren hatte, ließ er auch beim Start nichts anbrennen und verteidigte seine Spitzenposition. Bis zum Pflichtfahrerwechsel zur Rennmitte fuhr der Lokalmatador aus Bad Münstereifel einen Vorsprung von knapp zwei Sekunden heraus. Partner Salaquarda baute diesen anschließend bis zum Ziel auf 11,4 Sekunden aus. Für das Team ISR war es im achten Rennen der erste Sieg in der „Liga der Supersportwagen. Während Filip Salaquarda das erste Mal in der Serie ganz oben auf dem Podest stand, war es für Stippler der zweite Triumph. Seinen ersten hatte er ebenfalls auf dem Nürburgring gefeiert: 2008 in einem Porsche. 

Spannend bis in die Schlussphase verlief dagegen der Kampf um die Podestplätze. Erst in der vorletzten Runde ging Mercedes-AMG-Pilot Markus Pommer an Audi-Fahrer Mike David Ortmann vorbei und sicherte sich und Partner Götz so Rang zwei. Das Duo verringerte durch seinen zweiten Podestplatz des Wochenendes den Rückstand auf die Tabellenführung auf lediglich einen Zähler. Für die Drittplatzierten Ortmann und Winkelhock war es im Audi R8 LMS der erste Podestplatz des Jahres. Ortmann holte gleichzeitig seinen ersten Sieg in der Pirelli-Junior-Wertung.

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