ADAC GT Masters 2016: Das sind die neuen Supersportwagen

Die zehnte Saison des ADAC GT Masters zeichnet sich insbesondere durch eines aus: viele neue Fahrzeugmodelle. Mit Audi R8, BMW M6, Corvette C7, Lamborghini Huracán, Mercedes-AMG und Porsche 911 tummeln sich gleich sechs Supersportwagen im Starterfeld, die ihre erste vollständige Saison im ADAC GT Masters in Angriff nehmen. Beim Saisonstart in der Motorsport Arena Oschersleben vom 15. bis 17. April treten die neuen Modelle gemeinsam mit bestens bekannten Supersportwagen wie Bentley Continental, Nissan GT-R oder Corvette Z06.R an. Alle Rennen des ADAC GT Masters werden auch 2016 wieder live und in voller Länge bei SPORT1 im Free-TV übertragen sowie online im kostenlosen Livestream unter adac.de/gt-masters.   

Audi R8
 
2016 stellt die erste volle Saison der zweiten Generation des Audi R8 und damit auch die Premiere im ADAC GT Masters dar. Mit zehn Exemplaren, verteilt auf sechs Teams, ist der Audi das meistvertretene Fahrzeug im Starterfeld.
 
Die Ingenieure der quattro GmbH in Neckarsulm, wo der R8 gefertigt wird, haben ganze Arbeit geleistet: Das Chassis, bestehend aus Aluminium, CFK-Strukturkomponenten und dem Stahl-Überrollkäfig, wiegt 30 Kilogramm weniger als beim erfolgreichen Vorgängermodell, auch das Sechsgang-Getriebe mit Wippenschaltung wurde vollständig neu entwickelt und ist nun 25 Kilogramm leichter. Hingegen ist die Torsionssteifigkeit des tragenden Rahmens um 39 Prozent gestiegen. Der 585 PS starke V10-Saugmotor muss erst nach 20.000 Kilometern zur Revision - das entspricht der Distanz von mehr als 130 ADAC GT Masters-Rennen. In puncto Aerodynamik wurde der Luftwiderstand, unter anderem dank des erstmals voll verkleideten Unterbodens, um 20 Prozent gesenkt. Dadurch steigt die Höchstgeschwindigkeit bei gleicher Motorleistung und gleichem Verbrauch um 6,5 Prozent. Der Audi erfüllt dank einer modifizierten Struktur des Vorderwagens und eines erstmals verwendeten CFK-Crashelements im Heck die Crashtest-Anforderungen für Le-Mans-Prototypen.
 
BMW M6
 
Die signifikantesten Veränderungen bei den neuen Rennwagen für das ADAC GT Masters 2016 sind im Hause BMW zu verzeichnen: Der neue BMW M6 löst den zwölfmaligen Laufsieger BMW Z4 GT3 ab.
 
Optisch hat der BMW M6 mit dem Vorgängermodell Z4 nichts mehr gemeinsam. Das bullige Coupé ist allein 60 Zentimeter länger als der kompakte Klappdachroadster. Trotz der großen Dimensionen wiegt der M6 jedoch weniger als 1.300 Kilogramm. Die tiefe Einbauposition des Antriebsstrangs sorgt für eine weitere Absenkung des Schwerpunkts - und damit für bessere Performance. Dank des Transaxle-Getriebes wird eine perfekte Gewichtsbalance zwischen Vorder- und Hinterachse erreicht. Das Chassis wurde im BMW-Windkanal aerodynamisch optimiert. Auch beim Motor geht BMW in seinem aktuellen GT3-Rennauto völlig neue Wege: Arbeitete im Z4 noch ein Saugmotor, greift der M6 mit der Bi-Turbo-Technologie aus dem Serienpendant an. Der rund 585 PS starke und 4,4 Liter große V8 wurde lediglich in den Bereichen Ölversorgung und Ladeluftkühlung modifiziert. Über das gesamte Jahr 2015 hinweg wurde der BMW M6 auf unterschiedlichen Rennstrecken einem umfangreichen Testprogramm unterzogen, erfahrene Piloten trugen ihren Teil zu den wichtigen Basisarbeiten am Set-up bei.
 
Corvette C7
 
Corvette und ADAC GT Masters - eine Verbindung, die 2016 in das zehnte Jahr geht. Allerdings mit neuem Einsatzauto. Das Erfolgsmodell Z06.R wird durch die C7 ersetzt.
 
Die Entwicklung der neuen Corvette von Callaway Competition in Leingarten begann bereits Mitte 2014 am CAD mit der Entwicklung erster Teile. Ende des Jahres wurde das Fahrzeugdesign festgelegt, im Frühjahr 2015 begann der Fahrzeugbau. Vom Serienfahrzeug wurden das Chassis, die unteren Querlenker in umgebauter Version, die obere Hälfte des Fahrzeugheckteiles und die Rücklichter übernommen. Aus dem Vorgängermodell Z06.R stammt der V8-Saugmotor mit kleinen Veränderungen. Alle anderen Teile wurden neu entwickelt und gebaut, wobei der Großteil der technischen Teile aus Aluminium gefräst ist. "Wir wollten mit dieser Neuentwicklung einen weiteren Meilenstein in unserer Firmengeschichte setzen und ein zukunftsfähiges Fahrzeug konstruieren, produzieren und ab 2016 auch einsetzen", so Giovanni Ciccone von Callaway Competition. "Als kleines, privat geführtes Team ist ein solches Projekt eine besondere Herausforderung, da nicht die finanziellen und personellen Ressourcen wie bei einem Automobilwerk vorhanden sind."
 
Lamborghini Huracán
 
Der Lamborghini Huracán ist das einzige der sechs neuen Fahrzeuge im ADAC GT Masters, das schon Rennerfahrung in der "Liga der Supersportwagen" vorzuweisen hat.
 
Das Bewerbungsschreiben des Lamborghini Huracán für interessierte ADAC GT Masters-Teams hätte nicht besser ausfallen können: Beim zweiten Rennwochenende der Saison 2015 auf dem Red Bull Ring rückte das Grasser Racing Team mit einem brandneuen Modell des Supersportlers von Lamborghini Squadra Corse als Gaststarter an und gewann auf Anhieb das zweite Rennen. In der Saison 2016 haben sich vier Teams mit dem "Lambo" eingeschrieben - damit ist es nach dem Audi R8 das zweitbeliebteste Fahrzeug. Kennzeichnend für den Huracán ist sein Chassis in Hybridbauweise aus Aluminium und Carbon. Die Aerodynamik des Fahrzeugs ist im Hinblick auf eine bessere Durchdringung des Luftstroms sowie maximale Bodenhaftung und Traktion optimiert. Angetrieben wird der Huracán von einem mehr als 500 PS starken V10-Motor mit direkter Einspritzung.
 
Mercedes-AMG
 
Der neue Mercedes-AMG tritt in große Fußstapfen: Sein Vorgängermodell SLS AMG gewann 2012 und 2015 die Fahrerwertung des ADAC GT Masters.
 
Dass der Mercedes-AMG ebenfalls das Potenzial zum Siegertypen besitzt, sieht man dem Langhauber auf Anhieb an: Die verbreiterte Karosserie, große Lufteinlässe, der Diffusor und der riesige Heckflügel betonen die dynamische Optik. Markant ist die Frontansicht: Der neue "Panamericana"-Kühlergrill erinnert mit seinen vertikalen Chromstreben an den Mercedes-Benz 300 SL, der im Jahr 1952 das berühmte Langstreckenrennen "Carrera Panamericana" quer durch Mexiko gewann. Der Kühlergrill ist oben mehr überspannt als unten - Designer sprechen hierbei von einer "Shark Nose". Um das Fahrzeuggewicht möglichst niedrig zu halten, ist die Karosserie überwiegend aus Carbon gefertigt: Motorhaube, Türen, vordere Kotflügel, Front- und Heckschürze, Seitenwand, Seitenschweller, Diffusor, Heckdeckel und Heckflügel. Für den nötigen Vortrieb sorgt ein alter Bekannter: Mit dem rund 550 PS starken 6,3-Liter-V8-Motor setzen die Ingenieure auch im Mercedes-AMG auf das Erfolgsaggregat des SLS AMG.
 
Porsche 911
 
Porsche startet in der ADAC GT Masters-Saison mit einer neuen Variante der Sportwagenikone 911. Das neue Modell basiert auf der Baureihe 991 und nimmt nicht nur optisch Anleihen am erfolgreichen 911 RSR aus der Sportwagen-Weltmeisterschaft.
 
Angetrieben wird der neue 911, auf den drei Teams im ADAC GT Masters 2016 vertrauen, wie üblich von einem Vierliter-Sechszylinder-Boxermotor, der weitgehend identisch mit dem Serienpendant des 911 GT3 RS ist und erstmals über eine Benzindirekteinspritzung verfügt. Der rund 500 PS starke Sauger weist eine gegenüber dem Vorgängeraggregat deutlich verbesserte Leistungsentfaltung und ein breiter nutzbares Drehzahlband auf. Die Kraft des Heckmotors wird mittels eines sequenziellen Sechsgang-Klauengetriebes an die Hinterräder verteilt. Auch das Bremssystem des 911 wurde weiter optimiert. An der Vorderachse sorgen Sechskolben-Aluminium-Monobloc-Rennbremssättel in Kombination mit innenbelüfteten, geschlitzten Stahlbremsscheiben mit 380 Millimeter Durchmesser für Verzögerung. An der Hinterachse sind Vierkolben-Sättel und Scheiben mit 372 Millimeter verbaut. Konsequenter Leichtbau bei Karosserie, Anbauteilen und Fahrwerk ermöglichte es den Ingenieuren, die Schwerpunktlage des Porsche gegenüber dem Vorgängermodell noch einmal deutlich zu optimieren. Das Dach, Frontdeckel und Bugteil, Kotflügel, Türen, Seiten- und Heckteil sowie der Heckdeckel sind aus CFK gefertigt. 

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News - Bergrennen

Der KW Berg-Cup in Mickhausen: Gelungenes Finale in den Stauden

Die Auflage 2017 – von der alle Freunde des Bergrennsports inständig hoffen, dass sie nicht zur „Final Edition“ wird – war sicher eine der besten der letzten Jahre. Auch Petrus spielte diesmal zumindest einigermaßen mit. Am Trainingssamstag verwöhnte er sogar mit sehr annehmbarem Herbstwetter, ließ es danach allerdings nachtsüber regnen. Das hörte zwar am Sonntagvormittag auf, aber in den Waldpassagen blieb die 2,2-Kilometer-Strecke tückisch feucht, stellte dadurch höchste Anforderungen an die Pilotinnen und Piloten des „Int. 37. ADAC Bergrennen Mickhausen“. 174 davon nahmen die drei Übungsdurchgänge programmgemäß um Punkt 09:30 Uhr in Angriff. Kurz vor halbsieben tauchten die letzten Autos abends wieder ins Fahrerlager ein. Am Sonntag wurde eine Stunde früher aufgerufen und begonnen. Viele rechneten mit einer stark von Unterbrechungen geprägten ersten Auffahrt. Ganz gemäß der Faustformel: „Wird nur auf trockener Piste trainiert und das Rennen startet nass, so sind häufige Ausrutscher vorprogrammiert.“ Dies traf in Mickhausen zum Glück nicht zu. Hier hat wahrscheinlich der Wertungsmodus geholfen. Der vorsah, nur die zwei besten von drei Heats zum Schlussresultat zu addieren. Da für den weiteren Verlauf des Sonntags Wetterbesserung in Aussicht gestellt war, hielt sich die Angriffslust im ersten Run in Grenzen. Erst ab dem Zweiten wurde die vornehme Zurückhaltung abgelegt, was vermehrte Vorfälle nach sich zog. Die aber allesamt glücklicherweise glimpflich verliefen. Bevor wir uns jetzt gleich das Geschehen im Einzelnen betrachten muss unbedingt noch erwähnt werden, dass Mickhausen 2017 wirklich ein würdiger Abschluss der 30. KW Berg-Cup Saison war. Mit einem tollen internationalen Fahrerfeld, das einerseits durch das Top-Prädikat „Int. FIA Hill Climb Cup“ angelockt worden war, andererseits durch den guten Ruf der Veranstaltung des ASC Bobingen. Die für die herzliche Aufnahme des Berg-Trosses im Fahrerlagerort Münster seit jeher bekannt und nicht zuletzt deshalb bei vielen Aktiven echt beliebt ist. Sehr emotional gestaltet sich immer wieder die letzte Talfahrt nach Rennende über die Strecke durch das Spalier der super mitgehenden Fans. Von denen viele auch noch der stimmungsvollen Siegerehrung im Vorstartbereich beiwohnen, die dieses Jahr gegen 19 Uhr beendet war. Der Verlauf eines Rennens mit dem Modus „Zwei aus Drei“ ist schwierig zu schildern. Weil es keine Durchgängigkeit, dafür aber viele Veränderungen gibt. Wie das in den Klassen mit Beteiligung von KW Berg-Cup Aktiven nun genau ausgesehen hat, das wollen wir uns im Folgenden betrachten.

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Der KW Berg-Cup in St. Agatha/A: Flottes Rennen vor vollem Haus

 Die in der Überschrift getroffene Aussage „flottes Rennen“ gilt übrigens nicht nur für die gefahrenen Top-Zeiten, sondern auch für die Abwicklung. Das Team des MSC Rottenegg liefert zum 30. Rennjubiläum eine perfekte Arbeit ab. Ein Traum sind die Probeheats. Sie beginnen am Samstag erst um 12 Uhr, dies aber minutengenau. 182 Fahrzeuge werden dazu aufgerufen, die beiden Auffahrten auf der flüssigen, ultraschnellen 3,2-Kilometer-Strecke von Esthofen hinauf nach St. Agatha sind schon gegen 16:30 Uhr beendet. Traditionell wird in Oberrösterreich der Sonntag mit einem dritten Trainings-Run begonnen. Dieser startet um 8:30 Uhr. Nach einer Stunde und vierzig Minuten sind alle oben. Mein Block, auf dem ich routinemäßig die wichtigsten Vorfälle festhalte, ist so gut wie leer. Nur ein paar Notizen über das Wetter habe ich hin gekritzelt. Trocken steht da, morgens kühl. Am Samstag wärmt die Sonne das Asphaltband etwas auf, am Renntag hält sie sich oft hinter Wolken versteckt. In Anbetracht der hohen Zahl an Teilnehmern wird der Rennbeginn flugs auf 12 Uhr vorgezogen. Ein weiser Beschluss, denn im ersten Race-Heat wird nun merklich hitziger agiert. Was ein Teil der Betonwandelemente und Leitplanken zu spüren bekommt. Aber es bleibt bei glimpflich verlaufenden Einzelfällen, die Blessuren an den Sicherheitseinrichtungen werden schnell behoben. In der zweiten und letzten Bergfahrt haben sich die Gemüter schon wieder beruhigt, gegen 17:15 Uhr schließt die Startnummer 1, Christian Merli im Osella FA30, mit dem neuen Streckenrekord von 1:02,129 das EXCAPE Autobergrennen Esthofen – St. Agatha spektakulär und würdig zugleich ab.

Wie immer ist die Rückführung ein letztes Highlight, denn Fans und Rennautos teilen sich dabei diszipliniert die Straße. Und begeisterte Zuschauer hatte es auch in 2017 an beiden Tagen reichlich. Ganz genauso wie aktive KW Berg-Cup’ler. 48 davon haben sich an der Reise nach St. Agatha beteiligt. Das ist mehr als ein Viertel des imposanten Gesamtfeldes. Wie es den Einzelnen in unserem rot-weiß-roten Nachbarland ergangen ist, das wollen wir uns nun gemeinsam Klasse für Klasse ansehen.

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Der KW Berg-Cup in Unterfranken: Runde 50. Auflage des Klassikers

Zum runden Geburtstag ein rundum gelungenes Rennen, besser hätte es für den GAMSC Würzburg am letzten Wochenende gar nicht laufen können. Eine nasse Fahrbahn gab es nur am Trainingssamstag bis gegen Mittag, der Sonntag bot dann echt annehmbares Wetter. Zwar etwas kühl, in der Tendenz aber eher freundlich. An beiden Tagen schaffte die Mannschaft rund um Peter Thumbeck einen pünktlichen Beginn, legte damit den Grundstein dazu, dass alle drei pro Tag geplanten Läufe auf der 3,05-Kilometer-Strecke durchgezogen werden konnten. Trotz der insgesamt 181 teilnehmenden Autos, von denen 47 in der angegliederten Gleichmäßigkeitsprüfung starteten, lag der Schluss des Fahrbetriebes jeweils kurz vor 17:30 Uhr. Die Feiern zum „Fünfzigsten“ beschränkten sich auf den Samstagabend. Im Festzelt, das sehr gut besucht war, erlebten die Gäste ein buntes Programm, zu dem die Eichenbühler Vereine verschiedene attraktive Einlagen beisteuerten. Besonders interessant war für alle Freunde des Bergrennsports sicher der Beitrag der Feuerwehr, an dem Nils Abb federführend mitgearbeitet hatte. In einer gut inszenierten Multimediashow ließ dieser 50 Jahre Bergrennen Unterfranken Revue passieren, wobei die gezeigten Bilder bei vielen Besuchern Erinnerungen auffrischten und Emotionen auslösten. Und damit zurück aus dem Festzelt an die Rennstrecke. Wie immer steigen wir mit dem NSU-Bergpokal, für den Unterfranken der vorletzte Lauf des Jahres war, in die Berichterstattung ein. Elf der luftgekühlten Heckmotorfahrzeuge nahmen daran teil. Der Übungssamstag bot wenig Überraschendes. Jörg Davidovic ließ sich die beste Zeit gutschreiben. Karsten Steinert folgte als Zweiter, dahinter bezog Gaststarter Andreas Reich Position drei. Ihm folgten, eng zusammenliegend, Thomas Krystofiak (TP4) und Uwe Schindler als Fünfter. Der Renntag zeichnete dann ab Platz zwei ein etwas anderes Bild. Uwe Schindler fuhr im ersten Heat auf die Drei vor, setzte sich vor Thomas Krystofiak (P4) und Andreas Reich (P5). Der Letztgenannte hatte in der zweiten Auffahrt ein Problem, vollendete diese nicht. Seinen fünften Rang übernahm Mike Vogel. Vor ihm hatte sich nichts geändert, allerdings war Thomas Krystofiak weiterhin nahe an Uwe Schindler dran. Im dritten und letzten Run schaffte der sehr gleichmäßig agierende Thomas Krystofiak noch die Wende, zog um 0,459 Sekunden an Uwe Schindler vorbei. Der Endstand: Klassensieg für Jörg Davidovic vor Karsten Steinert (P2) und Thomas Krystofiak als Drittem. Uwe Schindler beendet das Rennen auf der Vier, Fünfter ist Mike Vogel.

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News - Rundstrecke

Renauer/Jaminet holen in Zandvoort ersten Saisonsieg für Porsche

Robert Renauer (33/Jedenhofen) und Mathieu Jaminet (23/F, beide Precote Herberth Motorsport) positionieren sich im Titelkampf. Im Sonntagsrennen in Zandvoort in den Niederlanden fuhren sie mit einem souveränen Start-Ziel-Sieg zum ersten Saisonerfolg von Porsche im ADAC GT Masters. Platz zwei ging an die Mercedes-AMG-Paarung Patrick Assenheimer (26/Heilbronn) und Raffaele Marciello (23/I, beide AutoArenA Motorsport) vor Adrien de Leener (28/B) und Klaus Bachler (27/A, beide KÜS Team75 Bernhard) in einem weiteren Porsche 911 GT3 R. "Das war ein perfekter Tag", jubelte Sieger Jaminet. "Endlich den ersten Saisonsieg für uns und Porsche geholt zu haben ist großartig." 

Problemloser Triumph für Renauer/Jaminet

Pole-Setter Jaminet behauptete beim Start die Führung und setzte sich in den Folgerunden stetig von seinen Verfolgern ab. Zwischenzeitlich fuhr der Franzose einen Vorsprung von fast 3,5 Sekunden heraus und übergab schließlich beim Pflichtboxenstopp mit einem Zeitpolster von knapp 2,5 Sekunden an Partner Renauer. Auch der Bayer zeigte anschließend eine fehlerlose Leistung und sah nach 35 Runden mit 4,9 Sekunden Vorsprung als Sieger die Zielflagge. Jaminet und Renauer sicherten damit Porsche den ersten Sieg der Saison. Für Jaminet war es der zweite im ADAC GT Masters, für Teamkollege Renauer der fünfte. Dabei hatte das Wochenende für das Duo mit einem Rückschlag begonnen: Nach einem Unfall von Renauer im ersten Freien Training am Freitag musste der Porsche in einer Nachtschicht wieder instand gesetzt werden. 

Den zweiten Platz fuhren die Mercedes-AMG-Fahrer Assenheimer/Marciello ein. Startfahrer Marciello lag in der ersten Rennhälfte auf dem fünften Rang, absolvierte aber den Boxenstopp später als die direkten Konkurrenten. Das zahlte sich aus: Partner Assenheimer lag danach bereits auf Rang drei und ging schließlich an Porsche-Pilot de Leener vorbei auf die zweite Position - das beste Saisonergebnis für das AutoArenA-Duo. De Leener und Partner Klaus Bachler mussten sich am Ende mit dem dritten Rang begnügen, nachdem Bachler beim Start den Porsche bereits auf den zweiten Rang vorgefahren hatte. 

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Lamborghini-Duo Perez Companc/Mapelli siegt in Zandvoort

Ezequiel Perez Companc (24/RA) und Marco Mapelli (31/I, beide GRT Grasser Racing Team) heißen die Sieger des Samstagsrennens des ADAC GT Masters in Zandvoort. Die Lamborghini-Fahrer setzten sich mit einem knappen Vorsprung von 0,703 Sekunden gegen die Audi-Piloten Sheldon van der Linde (19/ZA) und Kelvin van der Linde (22/ZA, beide Montaplast by Land-Motorsport) sowie deren Teamkollegen Jake Dennis (24/B) und Christopher Mies (29/Heiligenhaus) durch. „Ich freue mich sehr über den Sieg“, so Pole-Setter und Sieger Perez Companc. „Das Rennen war sehr hart, denn unsere Verfolger haben uns ständig unter Druck gesetzt. Die Zuschauer haben viele enge Kämpfe gesehen.“ 

Teamkollegen kollidieren im Kampf um Platz eins

Das Samstagsrennen in Zandvoort begann turbulent. Pole-Setter Ezequiel Perez Companc blieb beim Start vorn, doch ausgangs der ersten Kurve ging der von Platz zwei gestartete Mirko Bortolotti (28/I, ORANGE1 by GRT Grasser) im Schwesterauto am Argentinier vorbei. Doch nur zwei Kurven später kollidierten die beiden Huracán GT3. Während Perez Companc wieder die Führung übernahm, drehte sich Bortolotti von der Strecke. Zur Bergung seines Fahrzeugs ging für drei Umläufe das Safety-Car auf die Strecke. Anschließend verteidigte Perez Companc bis zum Pflichtboxenstopp gegen die beiden dicht folgenden Audi von Montaplast by Land-Motorsport die Spitzenposition. Nach dem Pflichtboxenstopp mit Fahrerwechsel blieb der Lamborghini weiter an der Spitze. Marco Mapelli, der in Zandvoort seinen ersten Einsatz in der diesjährigen ADAC GT Masters-Saison hatte, fuhr danach den Sieg sicher ins Ziel. Für Perez Companc war es nach dem Lausitzring 2017 der zweite Sieg in der „Liga der Supersportwagen“ und der zweite in der Pirelli-Junior-Wertung. Partner Mapelli triumphierte erstmals in der Serie.

Die Audi-Fahrer Sheldon und Kelvin van der Linde fuhren auf Rang zwei, nachdem sie ihren Boxenstopp eher als ihre Teamkollegen Jake Dennis und Christopher Mies absolviert hatten, die nach ihrem Fahrerwechsel auf Rang drei zurückfielen. Für die van-der-Linde-Brüder war es nach dem Saisonauftakt in Oschersleben der zweite Podestplatz der Saison, für ihre Teamkollegen der erste des Jahres.

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Audi-Duo Salaquarda/Stippler siegt im Sonntagsrennen auf dem Nürburgring

Premierenerfolg für das Team ISR beim ADAC GT Masters: Filip Salaquarda (34/CZ) und Frank Stippler (43/Bad Münstereifel) gewannen im Audi R8 LMS für das Team aus Tschechien das Sonntagsrennen der „Liga der Supersportwagen“ auf dem Nürburgring. Im Kampf um Platz zwei setzten sich die Mercedes-AMG-Fahrer Markus Pommer (27/Neckarsulm) und Maximilian Götz (32/Uffenheim, beide Mann-Filter Team HTP Motorsport) in der vorletzten Runde gegen die Audi-Piloten Mike David Ortmann (18/Ahrensfelde) und Markus Winkelhock (38/Schorndorf, beide BWT Mücke Motorsport) durch. „Ein großartiger Tag“, so Premierensieger Salaquarda. „Gleich in unserer ersten ADAC GT Masters-Saison ein Rennen zu gewinnen, ist wirklich fantastisch.“ 

Auf dem Weg zum ersten ADAC GT Masters-Sieg ihres Rennstalls zeigten die beiden Team-ISR-Piloten eine souveräne Vorstellung. Nachdem Frank Stippler bereits im Qualifying die erste Pole-Position für die tschechische Mannschaft eingefahren hatte, ließ er auch beim Start nichts anbrennen und verteidigte seine Spitzenposition. Bis zum Pflichtfahrerwechsel zur Rennmitte fuhr der Lokalmatador aus Bad Münstereifel einen Vorsprung von knapp zwei Sekunden heraus. Partner Salaquarda baute diesen anschließend bis zum Ziel auf 11,4 Sekunden aus. Für das Team ISR war es im achten Rennen der erste Sieg in der „Liga der Supersportwagen. Während Filip Salaquarda das erste Mal in der Serie ganz oben auf dem Podest stand, war es für Stippler der zweite Triumph. Seinen ersten hatte er ebenfalls auf dem Nürburgring gefeiert: 2008 in einem Porsche. 

Spannend bis in die Schlussphase verlief dagegen der Kampf um die Podestplätze. Erst in der vorletzten Runde ging Mercedes-AMG-Pilot Markus Pommer an Audi-Fahrer Mike David Ortmann vorbei und sicherte sich und Partner Götz so Rang zwei. Das Duo verringerte durch seinen zweiten Podestplatz des Wochenendes den Rückstand auf die Tabellenführung auf lediglich einen Zähler. Für die Drittplatzierten Ortmann und Winkelhock war es im Audi R8 LMS der erste Podestplatz des Jahres. Ortmann holte gleichzeitig seinen ersten Sieg in der Pirelli-Junior-Wertung.

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