Liebe Fans der seichten, ähm.... leichten Motorsportlyrik;

nachdem ich jetzt schon mehrfach angesprochen wurde wo denn mein nächster Beitrag zum Thema "Bergrennen für blutige Anfänger" bliebe, möchte ich hiermit die Gelegenheit auftun, an meinem extrem unqualifizierten Bericht zum 1. Rennen der Saison 2011 teilzuhaben....

Eschdorf 2011 - where the fuck is Eschdorf???

Nachdem ich mich von der huldvollen Ehrung und Pokalausschüttung des letzten Jahres erholt hatte (ich frag mich ja nach wie vor, wohin mit dem ganzen Blech?), habe ich die Winterpause dem Intensivstudium des Bergrennsports gewidmet. Soll heißen: ich habe meine seit Jahren abonnierte Fachliteratur (ADAC-Motorwelt) mal nicht gleich in die Tonne getreten, sondern hab mir mal völlig verzückt die Bilder mit den vielen bunten Autos und Reifen angekuckt...

Nun gut....

Dass kleine, rote Rennauto stand frisch runderneuert aus der Wellness-Schmiede der Firma Risse-Motorsport www.risse-motorsport.de/ , verbreitert von den zarten Händchen des großen, starken Mannes aus Nahe bei Hamburg (Norbert www.zwovierer.de), Fahrwerks und Bremsenspezialist Auto Briegel ( Michael Rauch ) und neu beklebt mit vielen tollen Aufklebern (obwohl....Peter -> lass dir mal schönere Aufkleber basteln, der jetzige sieht echt nicht hübsch aus) auf dem Hänger, fertig für seinen ersten großen Auftritt in diesem Jahr.

Am letzten Freitag, 6.5.2011, ging es ENDLICH los nach Eschdorf in Luxemburg.

Das Auto bzw. die Autos waren randvoll geladen mit Unmengen von Reifen jeglicher Form, Rillentiefe und sonstigem Autozubehör. Schon jetzt machte ich mir wirklich Sorgen, wo ich auf der Rückfahrt die wirklich wichtigen Dinge des Lebens unterbringen sollte -> Luxemburg = billig Kaffee und vor allem Zigaretten, geschweige denn meine Shopping-Schnäppchen, die ich vorhatte zu erwerben.

Egal, irgendwie muss man das für mich nach wie vor seltsam anmutende Bergrennsportvergnügen ja mit dem Nützlichen verbinden.

Die Fahrt nach Eschdorf gestaltete sich kurzweilig; soll heißen: schnelle Fahrt (sorry, max. 100 Km/h wg. Anhänger), keine Staus, gute Ankunft.

Autos abstellen, Pavillion fürs kleine, rote Rennauto aufbauen, ausladen sämtlicher Gimmicks fürs Rennen (neue Reifen, alte Reifen, glatte Reifen, sowas wie Winterreifen, Sommerreifen), Grill, Stühle, etc...

 

Dann ist erst mal ausruhen angesagt und die Landschaft genießen, während Stefan sein "Baby" hätschelt, tätschelt und Mut zuspricht.

Zwischendurch erscheint noch das DMSB-Gespann Kleinschmidt zur Kontrolle der Unterwäsche. Ja liebe Liebenden, der DMSB interessiert sich tatsächlich für Unterwäsche. Es liest sich seltsam anmutend, aber die Wäsche der Fahrer muss wohl feuerfest sein und irgendwelchen Normen entsprechen und deshalb wird die vor jedem Rennen kontrolliert. Und nicht nur die Wäsche, sondern auch die Schuhe, der Helm, der Fahreranzug, die Handschuhe...., all das. Geiler Job, denk ich so bei mir. Muss ich in meinem nächsten Leben unbedingt auch mal machen: Unterwäsche-Kontrolleur beim DMSB!

Weg von der Wäsche, hin zu den Rennvorbereitungen: da ich mir ja mittlerweile angewöhnt habe auf Zuruf zu agieren, bevor ich irgendwas falsch mache, wurde mir aufgetragen die sog. "Nennung" vorzunehmen. Wichtiger Job. Kann nicht jeder. Aber ICH durfte das! Bin ja auch mittlerweile sowas wie eine Bergrennfahrer-Hostess-Service-Begleiter-Verpflegungs-All-in-One-Fachfrau.....

Und, liebe liebe Freunde der seichten Bergrenn-Lyrik, ihr könnt froh sein, dass ich noch in der Lage bin, dies hier zu schreiben......

Das Schicksal nahm seinen Lauf: ich schnappte mir das mitgebrachte Mountain-Bike (jaaaaaaaaaa, ich pass mich ganz schön dem Bergrennsport an) und fuhr mit dem Wagenpass, dem Führerschein , der Fahrerlizenz und dem ganzen Kram zum Nennbüro.

Herrlich diese Abfahrt und das alles ohne großartig in die Pedale zu treten. Doch da, am Ende der Straße tat sich eine Kurve auf....., vielleicht sollte ich mal bissel bremsen? Tu ich auch, gedacht, getan, ....doch der Griff geht ins Leere. Mein Blick folgt den Kabeln nach der Lenkradbremse und stellt fest, dass da keine Verbindung besteht.

Hat doch mein lieber Stefan vor lauter Wiedersehensfreude mit seinem kleinen, roten Rennauto vergessen, beim Zusammenbau des Fahrrades, die Bremszüge festzudängeln. Egal: getreu dem Motto "wer bremst, verliert", rase ich in die Kurve, versuche durch intensive Lenkradbewegungen meinerseits die Schußfahrt zu entschleunigen und zum Glück kam mir auch nicht irgend so ein verirrter Rennfahrer entgegen. Geschafft! Zieleinlauf am Nennbüro mit 280 Puls. Der 1. Platz ist mir sicher. Ob ich jetzt für diese Superperformance auch einen Pokal bekomme? Wohl eher nicht. Ging ja schließlich nicht bergauf, sondern bergab. Thema verfehlt.

Im Büro der Rennleitung angekommen, werde ich doch tatsächlich nach der Startnummer gefragt..... "Rot" als Antwort reichte leider nicht aus. Auch mit der Antwort "ganz wenig, soviel ich weiß" auf die Frage wieviel Kubik, konnte der junge Mann nix anfangen. Scheiße! Ich dachte immer Stars wie Stefan stehen automatisch ganz oben auf der Liste?! Dem ist wohl nicht so.

Nach langem, für mich peinlichen, Hin- und Her haben die dann doch gefunden, was sie gesucht haben und ich hab Aufkleber fürs Auto und ne Mülltüte bekommen um dann wieder den Heimweg "rauf auf den Berg" angetreten.

Oben angekommen hab ich dann mal noch kurz aber intensiv mit Stefan den geplanten Mordversuch geklärt und dann hieß es "warten auf die Bayern".

Wenig später kommen auch schon die " Bayern " - das Gespann Briegel/Rauch (die Insider der Bergrenn-Szene wissen natürlich von wem die Rede ist).

Somit ist die Kombo fürs Wochenende komplett. Es wird gegrillt, gegessen und getrunken und sich mental auf das bevorstehende Event vorbereitet.

 

Samstag - Qualifiying oder so ähnlich....

 

Da der erste Trainingslauf schon mal zu einer für mich unchristlichen Zeit um 7:40 Uhr angesetzt ist, klinke ich mich schon mal aus und gehe stattdessen lieber mit Sonja gemütlich frühstücken. Bin ja nicht zum Spaß hier....

Die Jungs werden das auch ohne uns schaffen.

Ist zwar schwer vorstellbar, aber nach einer ausgiebigen Morgentoilette auf dem vom Veranstalter zur Verfügung gestellten Dixie-Klo, packen es die Rennfahrer ganz gut den Berg hochzufahren:

 

Gruppe H (DMSB) bis 1600 ccm

1 327 KORESCH Rainer Ford Escort D                                          01:04.190

2 319 HEINDRICHS Werner Opel Veytal Corsa B                        01:04.778

3 324 STURM Bernhard VW Scirocco D                                         01:04.798

4 328 FAULHABER Stefan Opel Risse Kadett 8V D                     01:04.842

5 329 AUCHTER Tobias Opel Corsa D                                          01:04.853

6 330 MAIER Helmut VW Spiess-Golf A                                          01:04.993

7 321 BRUNNER Thorsten VW Golf D                                            01:06.737

8 318 NOWACZYK Uwe VW Misczyk-Golf D                                   01:10.868

 

Der Tag ist gerettet. Das Ergebnis ist wohl besser als erwartet, denn Stefans "Baby" hat sich zwischen die ganzen großen 16V´s gedrückt. Geile Sache.

 

Aber halt, irgendwas stimmt mit der Verdauung des kleinen, roten Rennautos nicht. Zum Glück ist Dr. Norbert Vornholdt vor Ort, der Spezialist für Richten, Vermessen, Auto-basteln.... Er eilt heran mit einem, so sieht es für mich zumindest aus, Fieberthermometer für Ventile.... steckt das Ding in irgendwelche Öffnungen im Motorraum, prüft, kuckt, schraubt und schon nach wenigen Handgriffen des erfahrenen "Zwovierers"  schnurrt Stefans "Baby" wieder wie ein Kätzchen.

Die Spiele können beginnen - oder das Rennen - oder so....

 

 

Sonntag - The Show must go on...

Die Jungs fahren wieder allein zur Rennstrecke; Sonja und ich chillen erst mal noch beim Frühstück im Hotel.

Dann der Anruf: 

1. Lauf vorbei - alle wohlauf und gut den Berg hochgefahren (mein Gott, ich fahr auch ständig irgendwelche Berge hoch und es interessiert niemanden) 

Nachdem Sonja und ich an der Strecke auch mal angekommen sind, erblicke ich im Nachbarlager die neuste Reifenkühlanlage in der puren Testversion: rechtes Vorderrad wird gekühlt mit einem - und jetzt haltet euch fest - Ventilator!!!! Ich brech zusammen. Muss ich gleich im Bild für die Nachwelt und für euch festhaltlen. Glaubt mir zu Hause ja eh wieder niemand.

Die Technik an sich erscheint mir nach wie vor nicht ganz ausgereift, aber für Menschen wie mich ist es durchaus eine Bereicherung am Rande eines Bergrennwochenendes in Luxemburg. Bergrennsportler sind schon ein lustiges Völkchen!

Zwischendurch fahren die Jungs noch zwei-, dreimal den Berg hoch....

Nebenbei dann halt noch ein paar Zahlen für diejenigen, die es interessiert:

1 327 KORESCH Rainer Ford Escort D                                         01:03.776

2 329 AUCHTER Tobias Opel Corsa D                                         01:04.015

3 319 HEINDRICHS Werner Opel Veytal Corsa B                       01:04.245

4 328 FAULHABER Stefan Opel Risse Kadett 8V D                    01:04.327

5 330 MAIER Helmut VW Spiess-Golf A                                         01:04.489

6 324 STURM Bernhard VW Scirocco D                                         01:05.010

7 321 BRUNNER Thorsten VW Golf D                                            01:05.449

8 318 NOWACZYK Uwe VW Misczyk-Golf D                                   01:09.410

Sonja und ich packen in der Zwischenzeit dann halt schon mal die Pavillions zusammen und den ganzen anderen Kram, damit nach dem Rennen endlich nach Hause gefahren werden kann. Ist doch alles ganz schön anstrengend.

 Nach dem 3. Lauf steht dann endlich das Ergebnis fest. Denn, und das hab ich mir mal gemerkt: in Luxemburg werden nicht alle gefahrenen Zeiten addiert und dann der Durchschnitt errechnet SONDERN der Einfachheit halber einfach der schnellste Lauf gewertet. Einfach aber genial. Für die Rennsportler wohl eher gewöhnungsbedürftig.

Stefan, 8V-Chef himself, übernimmt dann im Anschluss an das Rennen noch mal hurtig die Siegerehrung für die 2-Liter-Klasse, ich muss im Vorfeld noch den Fahrer Auer zur Verleihung zerren (ich geh mal davon aus, dass er keinen Platz mehr zu Hause für noch mehr Blech hat) aber am Ende sehen alle aus, als wären sie tatsächlich glücklich über eine neune Blechschüssel für den Wohnzimmerschrank.

Christian Auer

Und der 8V Gewinner der 2000ccm-Klasse Michael Rauch

Und ich bin froh, dass ich das Wochenende überlebt und viele, nette Menschen wieder getroffen hab.

Es war schön in Eschdorf. Freu mich schon auf Wolsfeld...

Im Nachgang danken wir noch der Firma Risse-Motorsport, Briegel-Motorsport (unser Freund Michael Rauch) und Norbert Vornholdt für die super Vorbereitung des kleinen roten Rennautos. Ohne sie wäre der tolle Saison-Start, ohne technische Probleme und mit einem sehr guten 4. Platz in der Gesamtwertung der 1600 ccm-Klasse nicht möglich gewesen  (ich muss das hier schreiben - Stefan sitzt nebenan auf der Tonne und diktiert)

Eure Steffi und Fauli

 

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News - Bergrennen

Der KW Berg-Cup in Mickhausen: Gelungenes Finale in den Stauden

Die Auflage 2017 – von der alle Freunde des Bergrennsports inständig hoffen, dass sie nicht zur „Final Edition“ wird – war sicher eine der besten der letzten Jahre. Auch Petrus spielte diesmal zumindest einigermaßen mit. Am Trainingssamstag verwöhnte er sogar mit sehr annehmbarem Herbstwetter, ließ es danach allerdings nachtsüber regnen. Das hörte zwar am Sonntagvormittag auf, aber in den Waldpassagen blieb die 2,2-Kilometer-Strecke tückisch feucht, stellte dadurch höchste Anforderungen an die Pilotinnen und Piloten des „Int. 37. ADAC Bergrennen Mickhausen“. 174 davon nahmen die drei Übungsdurchgänge programmgemäß um Punkt 09:30 Uhr in Angriff. Kurz vor halbsieben tauchten die letzten Autos abends wieder ins Fahrerlager ein. Am Sonntag wurde eine Stunde früher aufgerufen und begonnen. Viele rechneten mit einer stark von Unterbrechungen geprägten ersten Auffahrt. Ganz gemäß der Faustformel: „Wird nur auf trockener Piste trainiert und das Rennen startet nass, so sind häufige Ausrutscher vorprogrammiert.“ Dies traf in Mickhausen zum Glück nicht zu. Hier hat wahrscheinlich der Wertungsmodus geholfen. Der vorsah, nur die zwei besten von drei Heats zum Schlussresultat zu addieren. Da für den weiteren Verlauf des Sonntags Wetterbesserung in Aussicht gestellt war, hielt sich die Angriffslust im ersten Run in Grenzen. Erst ab dem Zweiten wurde die vornehme Zurückhaltung abgelegt, was vermehrte Vorfälle nach sich zog. Die aber allesamt glücklicherweise glimpflich verliefen. Bevor wir uns jetzt gleich das Geschehen im Einzelnen betrachten muss unbedingt noch erwähnt werden, dass Mickhausen 2017 wirklich ein würdiger Abschluss der 30. KW Berg-Cup Saison war. Mit einem tollen internationalen Fahrerfeld, das einerseits durch das Top-Prädikat „Int. FIA Hill Climb Cup“ angelockt worden war, andererseits durch den guten Ruf der Veranstaltung des ASC Bobingen. Die für die herzliche Aufnahme des Berg-Trosses im Fahrerlagerort Münster seit jeher bekannt und nicht zuletzt deshalb bei vielen Aktiven echt beliebt ist. Sehr emotional gestaltet sich immer wieder die letzte Talfahrt nach Rennende über die Strecke durch das Spalier der super mitgehenden Fans. Von denen viele auch noch der stimmungsvollen Siegerehrung im Vorstartbereich beiwohnen, die dieses Jahr gegen 19 Uhr beendet war. Der Verlauf eines Rennens mit dem Modus „Zwei aus Drei“ ist schwierig zu schildern. Weil es keine Durchgängigkeit, dafür aber viele Veränderungen gibt. Wie das in den Klassen mit Beteiligung von KW Berg-Cup Aktiven nun genau ausgesehen hat, das wollen wir uns im Folgenden betrachten.

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Der KW Berg-Cup in St. Agatha/A: Flottes Rennen vor vollem Haus

 Die in der Überschrift getroffene Aussage „flottes Rennen“ gilt übrigens nicht nur für die gefahrenen Top-Zeiten, sondern auch für die Abwicklung. Das Team des MSC Rottenegg liefert zum 30. Rennjubiläum eine perfekte Arbeit ab. Ein Traum sind die Probeheats. Sie beginnen am Samstag erst um 12 Uhr, dies aber minutengenau. 182 Fahrzeuge werden dazu aufgerufen, die beiden Auffahrten auf der flüssigen, ultraschnellen 3,2-Kilometer-Strecke von Esthofen hinauf nach St. Agatha sind schon gegen 16:30 Uhr beendet. Traditionell wird in Oberrösterreich der Sonntag mit einem dritten Trainings-Run begonnen. Dieser startet um 8:30 Uhr. Nach einer Stunde und vierzig Minuten sind alle oben. Mein Block, auf dem ich routinemäßig die wichtigsten Vorfälle festhalte, ist so gut wie leer. Nur ein paar Notizen über das Wetter habe ich hin gekritzelt. Trocken steht da, morgens kühl. Am Samstag wärmt die Sonne das Asphaltband etwas auf, am Renntag hält sie sich oft hinter Wolken versteckt. In Anbetracht der hohen Zahl an Teilnehmern wird der Rennbeginn flugs auf 12 Uhr vorgezogen. Ein weiser Beschluss, denn im ersten Race-Heat wird nun merklich hitziger agiert. Was ein Teil der Betonwandelemente und Leitplanken zu spüren bekommt. Aber es bleibt bei glimpflich verlaufenden Einzelfällen, die Blessuren an den Sicherheitseinrichtungen werden schnell behoben. In der zweiten und letzten Bergfahrt haben sich die Gemüter schon wieder beruhigt, gegen 17:15 Uhr schließt die Startnummer 1, Christian Merli im Osella FA30, mit dem neuen Streckenrekord von 1:02,129 das EXCAPE Autobergrennen Esthofen – St. Agatha spektakulär und würdig zugleich ab.

Wie immer ist die Rückführung ein letztes Highlight, denn Fans und Rennautos teilen sich dabei diszipliniert die Straße. Und begeisterte Zuschauer hatte es auch in 2017 an beiden Tagen reichlich. Ganz genauso wie aktive KW Berg-Cup’ler. 48 davon haben sich an der Reise nach St. Agatha beteiligt. Das ist mehr als ein Viertel des imposanten Gesamtfeldes. Wie es den Einzelnen in unserem rot-weiß-roten Nachbarland ergangen ist, das wollen wir uns nun gemeinsam Klasse für Klasse ansehen.

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Der KW Berg-Cup in Unterfranken: Runde 50. Auflage des Klassikers

Zum runden Geburtstag ein rundum gelungenes Rennen, besser hätte es für den GAMSC Würzburg am letzten Wochenende gar nicht laufen können. Eine nasse Fahrbahn gab es nur am Trainingssamstag bis gegen Mittag, der Sonntag bot dann echt annehmbares Wetter. Zwar etwas kühl, in der Tendenz aber eher freundlich. An beiden Tagen schaffte die Mannschaft rund um Peter Thumbeck einen pünktlichen Beginn, legte damit den Grundstein dazu, dass alle drei pro Tag geplanten Läufe auf der 3,05-Kilometer-Strecke durchgezogen werden konnten. Trotz der insgesamt 181 teilnehmenden Autos, von denen 47 in der angegliederten Gleichmäßigkeitsprüfung starteten, lag der Schluss des Fahrbetriebes jeweils kurz vor 17:30 Uhr. Die Feiern zum „Fünfzigsten“ beschränkten sich auf den Samstagabend. Im Festzelt, das sehr gut besucht war, erlebten die Gäste ein buntes Programm, zu dem die Eichenbühler Vereine verschiedene attraktive Einlagen beisteuerten. Besonders interessant war für alle Freunde des Bergrennsports sicher der Beitrag der Feuerwehr, an dem Nils Abb federführend mitgearbeitet hatte. In einer gut inszenierten Multimediashow ließ dieser 50 Jahre Bergrennen Unterfranken Revue passieren, wobei die gezeigten Bilder bei vielen Besuchern Erinnerungen auffrischten und Emotionen auslösten. Und damit zurück aus dem Festzelt an die Rennstrecke. Wie immer steigen wir mit dem NSU-Bergpokal, für den Unterfranken der vorletzte Lauf des Jahres war, in die Berichterstattung ein. Elf der luftgekühlten Heckmotorfahrzeuge nahmen daran teil. Der Übungssamstag bot wenig Überraschendes. Jörg Davidovic ließ sich die beste Zeit gutschreiben. Karsten Steinert folgte als Zweiter, dahinter bezog Gaststarter Andreas Reich Position drei. Ihm folgten, eng zusammenliegend, Thomas Krystofiak (TP4) und Uwe Schindler als Fünfter. Der Renntag zeichnete dann ab Platz zwei ein etwas anderes Bild. Uwe Schindler fuhr im ersten Heat auf die Drei vor, setzte sich vor Thomas Krystofiak (P4) und Andreas Reich (P5). Der Letztgenannte hatte in der zweiten Auffahrt ein Problem, vollendete diese nicht. Seinen fünften Rang übernahm Mike Vogel. Vor ihm hatte sich nichts geändert, allerdings war Thomas Krystofiak weiterhin nahe an Uwe Schindler dran. Im dritten und letzten Run schaffte der sehr gleichmäßig agierende Thomas Krystofiak noch die Wende, zog um 0,459 Sekunden an Uwe Schindler vorbei. Der Endstand: Klassensieg für Jörg Davidovic vor Karsten Steinert (P2) und Thomas Krystofiak als Drittem. Uwe Schindler beendet das Rennen auf der Vier, Fünfter ist Mike Vogel.

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News - Rundstrecke

IronForce by RING POLICE startklar für ADAC GT Masters

IronForce by RING POLICE ist bereit für das ADAC GT Masters. Drei Tage vor dem offiziellen Vorsaisontest in der Motorsport Arena Oschersleben hat der Rennstall das auffällige Design für seinen Porsche 911 GT3 R vorgestellt, mit dem Lucas Luhr (38/Ermantingen) und Jan-Erik Slooten (33/Jülich) erstmals in der "Liga der Supersportwagen" antreten werden. Alle 14 Saisonrennen des ADAC GT Masters werden auch 2018 von SPORT1 live und in voller Länge übertragen.
 
Der "Elfer" des Rennstalls aus Erkelenz wird mit seiner schwarz-weißen Beklebung, die durch bunte Farbakzente ergänzt wird, auf den sieben Rennstrecken des ADAC GT Masters für Aufsehen sorgen. Initiiert wurde das Projekt von Jan-Erik Slooten, der sich das Auto mit dem ehemaligen FIA-GT1-Weltmeister, ALMS-Champion und zweimaligen Sieger des ADAC Zurich 24h-Rennens Lucas Luhr teilt, und TV- und YouTube-Star JP Kraemer - beide große Motorsportenthusiasten. Sie entschlossen sich, sich zusammenzutun und ihre Teams und Kompetenzen einzubringen. Slooten stellt als Geschäftsführer von Team RING POLICE seine Crew und seine Motorsporterfahrung zur Verfügung, während Medienprofi Kraemer als Geschäftsführer von JP Performance mit seiner Reichweite den Zugang zur Fanbase und zu den Sponsoren ermöglicht. Ziel ist es, gemeinsam als Team IronForce Professionalität, Nahbarkeit und Spaß im Motorsport zu verbinden. Die Debütsaison im ADAC GT Masters hat IronForce by RING POLICE unter das Motto "Make Motorschpocht great again" gestellt.
 
Seinen ersten öffentlichen Auftritt hat IronForce by RING POLICE in der kommenden Woche beim offiziellen Vorsaisontest des ADAC GT Masters in der Motorsport Arena Oschersleben. In der Saisonvorbereitung absolvierte das Team bisher schon Testfahrten in Südeuropa. "Ich freue mich auf die große Herausforderung ADAC GT Masters und auf die nächste Woche mit den Testtagen in Oschersleben", so Jan-Erik Slooten. "Dort treffen wir erstmals auf die diesjährigen Konkurrenten. Es ist toll, dort viele alte Freunde wiederzusehen und die anderen Teams und Fahrer kennenzulernen. Es werden auf jeden Fall sehr besondere Tage für mich."

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Honda setzt im ADAC GT Masters auf Schubert Motorsport

Debüt für Honda im ADAC GT Masters. Für ihre Premierensaison haben die Japaner das Honda Team Schubert Motorsport als Einsatzmannschaft des NSX GT3 gewinnen können. Pilotiert wird dieser von den Youngstern Christopher Dreyspring (19/Nürnberg) und Giorgio Maggi (20/CH). Die "Liga der Supersportwagen" trägt vom 13.-15. April in der Motorsport Arena Oschersleben ihren Saisonauftakt aus. Alle Rennen werden live und in voller Länge von SPORT1 übertragen.
 
Schubert Motorsport kehrt damit nach einem Jahr Pause ins ADAC GT Masters zurück. Die Mannschaft rund um Teamchef Torsten Schubert setzt 2018 erstmals auf den Honda NSX GT3. Das Team ist in der Serie seit Jahren eine feste Größe und das dritterfolgreichste Team in der Geschichte des ADAC GT Masters. 2010 stieg die Mannschaft in die Serie ein und holte mit verschiedenen BMW-GT3-Modellen zehn Siege sowie sechs Pole-Positions und gewann 2015 die Teamwertung.
 
Teamchef Torsten Schubert, Teammanager Frank Link und Geschäftsführer André Schubert haben das Kernziel für die Saison klar definiert: den Honda NSX GT3 weiterzuentwickeln und von Anfang an vorne mitzukämpfen. "Ich freue mich auf die spannende Herausforderung, die wir gemeinsam mit Honda in Angriff nehmen werden", sagt André Schubert. "Das Auto ist neu und die Weiterentwicklung wird keine leichte Aufgabe. Dessen sind wir uns bewusst. Gleichzeitig ist ein solcher Schritt immer besonders, und ich spüre im gesamten Team jetzt schon die Vorfreude auf die kommende Saison. Unsere beiden Fahrer sind neu im ADAC GT Masters, haben uns aber mit ihren bisherigen Leistungen überzeugt. Unsere Zielsetzung mit den beiden Rookies ist klar: Wir wollen den Titel in der Junior-Wertung gewinnen."

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Timo Scheider startet für BMW Team Schnitzer im ADAC GT Masters

Der zweimalige DTM-Champion Timo Scheider (39/Lochau) bildet die Speerspitze im Fahreraufgebot des BMW Team Schnitzer im ADAC GT Masters. Als Teamkollegen kommen in den beiden BMW M6 GT3 des bayerischen Rennstalls die BMW-Motorsport-Junioren Mikkel Jensen (23/DK) und Dennis Marschall (21/Eggenstein-Leopoldshafen/D) sowie der Schwede Victor Bouveng (21) zum Einsatz. Die "Liga der Supersportwagen" trägt vom 13.-15. April in der Motorsport Arena Oschersleben ihren Saisonauftakt aus. Alle Rennen werden live und in voller Länge von SPORT1 übertragen. 

"Timo Scheider, die BMW-Motorsport-Junioren und das BMW Team Schnitzer: Diese Kombination ist genial", sagt BMW-Motorsport-Direktor Jens Marquardt. "Das BMW Team Schnitzer ist eine Institution im internationalen GT-Sport und blickt auf eine lange Erfolgsgeschichte zurück. Bereits im vergangenen Jahr hat das Team bewiesen, dass es auch im hochkarätig besetzten ADAC GT Masters um den Titel fahren kann. Timo Scheider ist aufgrund seines Fahrkönnens und seiner Persönlichkeit eine große Bereicherung für die Rennserie und ein Vorbild für unsere jungen Fahrer. Unsere aktuellen Junioren bekommen nun die Chance, sich mit den Besten zu messen und von ihnen zu lernen. Der Einsatz im ADAC GT Masters ist auf ihrem Weg an die Spitze ein wichtiger Schritt. Ich freue mich riesig darauf, die ganz sicher aufregende Saison zu verfolgen."
 
Mit dem Fahrerquartett setzt das BMW Team Schnitzer auf eine Mischung aus Erfahrung und vielversprechenden Talenten. Timo Scheider gewann 2008 und 2009 die DTM und bestreitet in diesem Jahr seine erste Saison im ADAC GT Masters. Der Deutsche teilt sich das Auto mit Mikkel Jensen. "In meinem zweiten Jahr bei BMW freue ich mich sehr darauf, mit einem großartigen Team wie Schnitzer eine komplette Saison zusammenarbeiten zu können", sagt Scheider. "In Mikkel Jensen habe ich einen jungen und motivierten Teamkollegen an meiner Seite. Ich bin mir sicher, dass wir voneinander profitieren und Erfolg haben können. Als ehemaliger BMW-Junior liegt mir die Förderung junger Talente sehr am Herzen, nicht zuletzt deshalb hatte ich in der Vergangenheit auch mein eigenes Nachwuchs-Kart- und ADAC Formel 4-Team. Ich würde mich freuen, auch Mikkel und den anderen mit meiner Erfahrung weiterhelfen zu können."

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